Bana Poto – die Kinder des Westens auf Reisen

Shownotes

Summer in the City. Im Studio ist es heiss, wir schwitzen, und im Eisfach gibt es kein Eis. Die Hitzewelle lässt uns von Ferien, Strand und Meer träumen. Vielleicht sogar von einer einsamen Insel?

In dieser Folge sprechen Carlos, Fatima und Mona-Lisa über Flugscham, koloniale Fieberträume und den Nationalstolz, den sie ausgerechnet in den Ferien erlangen.

Wie viel darf man eigentlich fliegen? Fehlt zum Traum von der eigenen Insel nur noch der Tropenhelm? Wie weiss ist unser Blick auf die Welt? Wer wurde im Heimatland der Eltern schon als «Imposter» entlarvt? Und sind wir überhaupt ferienkompatibel?

Passend zur Jahreszeit und vielleicht auch zum Hitzekoller ist diese Folge eine richtige Laberfolge. Wir stellen mehr Fragen, als wir beantworten, und sprechen frei von der Seele über eines unserer Lieblingsthemen, wenn man in der Schweiz im Antirassismusbereich arbeitet: Ferien. Und darüber, warum man manchmal erst im Ausland merkt, wie schweizerisch man ist.

Uğur ist dieses Mal nicht dabei. Eine Beobachtung, die im Gespräch aufkommt, stammt aber von ihm: Wenn man im Ausland als nicht weisse Person selbstverständlich sagt, man sei Schweizer*in, verkauft man manchmal eine Schweiz, die weltoffener, progressiver und kosmopolitischer klingt, als sie sich im Alltag anfühlt. Fast so, als kämen wir aus London.

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wie findet ihr Mona-Lisas Vorschlag für den offiziellen DIASBOAH-Ferienjingle?

SEANAPAUL SOMIGOSSOTHEN… und schöne Ferien aus der DIASBOAH!

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