«Breaking News: She’s dead! The American Dream is dead!»

Shownotes

«Breaking News: She’s dead! The American Dream is dead!»

New York, USA.

DIASBOAH-Aussenkorrespondentin Fatima Moumouni berichtet aus dem Big Apple – Sehnsuchtsort, kapitalistisches Disneyland und Machtzentrum zugleich.

Die USA ist ein Land, das für viele Migrant*innen Hoffnung, Projektionsfläche und Enttäuschung zugleich bedeutet. Ein Land, das der Welt einen Krieg nach dem anderen verkauft hat und dessen Propagandamaschinerie langsam zu bröckeln beginnt.

In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Strahlkraft die USA als Exporteurin von Popkultur wie Hip-Hop und Hollywood sowie als Heimat von Vorbildern aus der Civil Rights Movement auf uns ausübt. Ausserdem geht es um Kulturimperialismus, Soft Power, Krieg, Faschismus und darum, weshalb weltweit noch immer so viele Menschen an den amerikanischen Traum glauben wollen.

Is the Wicked Witch of the West truly dead? Und kann die USA dem Migrationsland Schweiz trotz allem doch noch etwas über Hoffnung beibringen?

Die Stimmen von DIASBOAH sind: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Uğur Gültekin. Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole

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00:00:00: Sorry, I don't speak German anymore.

00:00:14: Oh mein Gott!

00:00:15: I cannot believe you just did that.

00:00:18: Herzlich willkommen bei Diaz Boa, der Podcast für uns von uns und...

00:00:24: Überreisende Interesse?

00:00:27: Und über die Oceane.

00:00:28: Wir

00:00:28: fangen an, wir sind hier in Tiaspoa.

00:00:30: Mein Name ist Urgültekin und heute am Tisch mit mir ist Karla

00:00:34: Sennemann

00:00:35: und Mona Lisa Kohnen.

00:00:37: Und wir haben noch einen Gast, der nicht mit uns am Tisch hockt aber natürlich trotzdem ganz naheig.

00:00:43: bei uns ist nämlich unsere Außenkorrespondentin Fatima Momoni.

00:00:47: Live aus New York!

00:00:49: Hallo!

00:00:49: Yo yo

00:00:49: this is for Time and Momoni do you hear me?

00:00:59: So, wie ist die Situation in New York?

00:01:03: Es ist gerade ein bisschen cloudy.

00:01:05: Bei mir ist es tatsächlich Mittag.

00:01:07: Ich bin euch sechs Stunden hinterher.

00:01:11: Versuche ich euch da aufzuholen und freue mich, euch zu sehen!

00:01:17: Was machst du in New-York für Timer?

00:01:21: Die Kasse ist wie ihr, aber niemand ist so krass.

00:01:25: Also ja, du hast doch jetzt vor ein paar Tagen einen Spike Lee-Traffi.

00:01:27: Ich weiss ja nicht, aber... Das

00:01:29: ist krass!

00:01:30: Einfach ein Spike Lee Fertile mit der Fatima?

00:01:33: Ja,

00:01:34: einfach in Gruppen zu schätzen.

00:01:35: Ein bisschen Eindrücken von New York und sie schickt uns irgendwie so random Fertilien von Juggchicken und Gebäude an.

00:01:41: Und dann einfach ein Spike Lea...

00:01:43: Ich sage es ist aber ungekehrt sein, dass Spike Lee zu dir kommt und er gesagt hat, bist du nicht

00:01:48: Fatima?!

00:01:50: Es ist fast genau so, ich schwöre.

00:01:54: Ich fand ihn nicht approached ... Ich war im Theater, okay?

00:01:58: On Broadway!

00:02:02: Und dann war es Pause.

00:02:05: Ich ging raus und stand am Handy und plötzlich tut mich jemand an die Hippe und zeigt auf meine Schuhe.

00:02:13: Und mir ist schon wirklich die ganze Woche aufgefallen.

00:02:16: Leute tragen einfach keine Nike Shots.

00:02:19: Und ich war so, aha interessant.

00:02:21: Aber was ist jetzt das?

00:02:22: Ist vielleicht ein kultureller Unterschied!

00:02:25: Da dreht man nur Air Force One und dann schaue ich, wer mich anthippt und meine Hose so etwas aufhört, damit er meine Schuhe kann sehen... ...und es ist einfach der fucking Spike

00:02:34: Lee.

00:02:34: Nein, nein,

00:02:35: no joke.

00:02:35: Dann hat er gesagt, geile Schuhen, geiles Style.

00:02:38: Ich wollte hier einfach

00:02:40: kurz

00:02:41: sagen, mein Style ist einfach certified von der Stil-Ikona Spike Lee.

00:02:46: Ja!

00:02:46: Ich habe ihn natürlich erkannt, weil man seinen Style einfach erkennt.

00:02:49: Er hat mir diese Brille... und erst bin ich so gesehen.

00:02:53: Also, ich kann es erst nicht glauben,

00:02:55: you know?

00:02:55: Aber das ist doch irgendwie was du gesagt hast.

00:02:57: Hey, guck, ich mache das und das.

00:02:59: Du hättest schon mal bei einem Boa-Podcast zu Late Night Show.

00:03:03: Das ist nicht unser kleines Intro singen.

00:03:05: Da

00:03:05: bin ich irgendwie schlecht.

00:03:06: Ich bin einfach kein Ami.

00:03:08: Ich habe dann schon kurz... er hat dann gefragt wo ich herkomme Und ich habe unter all diesen möglichen Antworten gesagt, Zürich Switzerland.

00:03:16: Sehr stolz auf den.

00:03:17: Sehr gut!

00:03:19: Dann hat er gesagt cool.

00:03:22: und

00:03:22: dann hat er auch

00:03:23: gesagt, ja, ja... Ich bin Züri.

00:03:24: Ja, er kennt es auch.

00:03:26: Und dann habe ich gesagt, können wir noch ein Foto machen?

00:03:28: Und

00:03:29: erst

00:03:29: haben die Leute gecheckt, dass das Beiglieder ist und plötzlich hat sie einen Schlangen geben.

00:03:37: Er wird nie

00:03:37: mehr

00:03:37: über den Messkompliment machen, aber es ist

00:03:40: gut.

00:03:41: Fertig, erzähl mal!

00:03:42: Was machst du da?

00:03:43: Wieso bist du in New York?

00:03:45: Ich bin in New-York weil ich bei einer Writer's Residency war, was eigentlich einfach heisst... ...ich kann jetzt die zweieinhalb Wochen wohnen und mich inspirieren lassen.

00:03:56: Also du chillst?

00:03:57: Du chillst.

00:03:58: Ich

00:03:59: schille und isse und gehe an Events und so.

00:04:04: Okay

00:04:05: Sehr nice.

00:04:06: Und ich habe

00:04:07: das Gefühl,

00:04:10: dass man auf der ganzen Welt versucht seinen deutschen Akzent zu verstecken und bisher ist mir das auch gelungen.

00:04:17: Aber die Leute haben da einfach kein Ohr und Amis hat ja auch keine Ahnung von anderen Ländern.

00:04:22: Ich bin schon gefragt

00:04:23: worden ob ich aus Frankreich komme oder Südafrika und ich glaube ich habe wirklich beides nicht in meinem Akzent.

00:04:30: Sagen wir mal, du sagst schon Skurdistan.

00:04:33: Ja Mann Ich

00:04:34: würde das mal sehen, was sie sagen.

00:04:36: Sie sagen sich an, dass wir uns verbündet haben und so.

00:04:40: Das würde ich machen mit Stolzbreden!

00:04:43: Ist es momentan wirklich so scary wie es aussieht überall?

00:04:47: Was gibt mittlerweile auch so Warnhinweis zu meinen USA-Ereisen?

00:04:52: eigentlich nicht die besten Voraussetzungen?

00:04:56: Wie erlebst du das im Alltag?

00:04:59: Im Alltag merke ich es jetzt wirklich überhaupt nicht... Ich habe vor den Einreisen recht zittern.

00:05:05: Und ich hatte auch eine Migrationsanwalt, also zumindest ein Nummer reparatet, wie mir das geraten wurde.

00:05:12: Ja wo Eis am Flughafen ist oder?

00:05:15: Jetzt nicht mehr!

00:05:16: Sie waren ja kurz am Flughof wegen dieser Streiks- und Verhandlungen.

00:05:21: Sie haben ja immer ihre Verhandlung, ob sie jetzt irgendwie anständig zahlen oder nicht... ...und dann hat Trump Eis geschickt.

00:05:29: Das war sehr scarrig.

00:05:30: Und ich muss sagen, mein Visum wurde nicht sofort grantet bzw.

00:05:35: abgelehnt worden, weil ich vor zwei Jahren auf Kuba war und Kuba jetzt so absoluter Terrorstaat ist.

00:05:42: Also das ganze Zeug um Visums E-Reisen hat schon einfach herrliche Faschotendenzen würde ich sagen... Und jetzt da, aber vom Vibe merke ich es gar nicht.

00:05:55: Wie hast du das dann gemacht, dass nachher ein Wiesum trotzdem überkostet?

00:05:57: Die einfach müssen von Kuba distanzieren!

00:06:01: Ich habe mich kurz überlegt ob ich einfach solle lügen soll, weil es ist eine freiwillige Antwort.

00:06:05: Aber... Das würde niemandem raten.

00:06:08: Ich habe es nicht gemacht.

00:06:10: Nein, ich konnte einen Notfalltermin beantragen, wo ich zu einem Interview gehe.

00:06:17: Und das ist natürlich auch Privileg der deutschen Spätsbürgerin.

00:06:20: Ja,

00:06:20: ich wollte sagen, das ist eigentlich den Go-to von jeder Person, die nicht europäisch irgendwie passt oder so hat.

00:06:31: Also wenn sie ein Wiesn brauchen für auf Engländer... Die haben meine Fingerabdrücke.

00:06:35: Sie machen so die Kameraaufnahmen von mir, wie ich so absitze und aufstehe.

00:06:39: Wie ich meinen Namen in einer Kamera sage.

00:06:41: Sie sind ja so mein Allgescanner.

00:06:43: Also es ist wirklich mega intens.

00:06:45: Und er muss halt einfach auch diese Fragen beantworten, seit ihr mit der Terrorgruppe assoziiert.

00:06:53: Du darfst eben keine Witze machen!

00:06:55: Und schon nur eines war ich sehr irritiert und so nein... Nein, sie hat mich angeschaut.

00:07:01: Warum machte ich den Gesicht ausdruck?

00:07:03: Du bist echt so ... Oh mein Gott!

00:07:06: Scheisse...

00:07:07: Sind dir eigentlich die anderen schon mit der USA gewesen?

00:07:10: Ich nicht.

00:07:10: Never.

00:07:11: Hey,

00:07:12: ich habe einen Tag in ein Step doch bei der USA gesehen.

00:07:17: Einen Tag.

00:07:17: Einer Tag, wenn du auf Mexiko warst.

00:07:20: Aber dann nahm es mir hier am Flughafen Zürich raus.

00:07:25: Und Houston nahm es in die Musik, und Diego nahm sie in der Musik.

00:07:28: Ich wollte mich nicht reinlassen.

00:07:30: Es war eine geile Erfahrung, ich muss sagen.

00:07:33: Ich war ein Tag da, dann ging ich wieder.

00:07:35: Aber warum?

00:07:36: Don't you know the people are getting killed down there?

00:07:39: Why Are You Going To Mexico?

00:07:43: Ja, aber ich weiss auch nicht... Das war schon ein paar Jahre nach meinem neuen Leben.

00:07:46: Was war das?

00:07:46: Das war im Jahr seven.

00:07:49: Aber ich bin eigentlich schon am Flughafen Zürich.

00:07:51: Ich stand noch nicht mal in die Schlange für das Check-in, haben mich schon die Leute angeschaut.

00:07:57: Ja mit seinem Kopf, wenn du siehst, dann gehst du nach Mexiko.

00:08:01: Dann war es eigentlich nicht gut.

00:08:02: Aber da wussten Sie ja noch nichts von Mexicans mehr.

00:08:05: einfach schon zuerst aus der Crescent Profile, aber schon easy.

00:08:08: Nein,

00:08:08: eigentlich nicht so easy.

00:08:11: Also ich bin nur zur Nordamerika gewesen, Kanada?

00:08:16: Mehrere Mal.

00:08:17: Ich war sicher schon vier, fünf Mal zu Kanada.

00:08:19: Aber noch nie in den USA.

00:08:21: Und ich glaube, das nächste, an dem ich bin, ist Toronto.

00:08:25: Das geht jetzt auf der anderen Seite von New York und man hat mir gesagt, dass es sehr ähnlich ist wie in New York, nur seitdem die Leute freundlicher sind.

00:08:33: Und dann dachte ich, ich muss in diesem Plan nicht übernehmen.

00:08:38: Genau!

00:08:39: Wären wir mal auf New York?

00:08:40: Ja, mich würde schon gerne gehen, aber jetzt ist es schon so... Also es ist natürlich schon sehr, sehr abschreckend jetzt alles Alles das du gehörst.

00:08:47: Und obwohl, ich muss sagen, New York ist ja noch mal etwas für sich.

00:08:50: oder wenn man es jetzt mit anderen Orten wie vergleichen auch die Beschreibungen, die jetzt Fatima gesagt hat Auch wenn sie jetzt kurz gewesen sind.

00:08:56: Aber ja Es gibt einen schönen Ort wo der Vibe glaube ich auch ganz anders ist, ist schon logisch Aber trotzdem so.

00:09:02: aus migrantischer oder post-migrantischer Sicht ist die USA eigentlich auch sehr ein wichtiges Ort.

00:09:07: Ich meine es ist den Migrationsort Oder so einem Sehnsuchtsort

00:09:12: Mega fest.

00:09:13: Also... Ich würde sagen, es

00:09:18: war ein Ändersagen.

00:09:19: Ich habe z.B.

00:09:20: auch eine meiner allerbeste Freundinnen ... Schau dir die Hühner an!

00:09:24: ... lebt in New York... Kannst

00:09:26: du sie auch da trafen?

00:09:30: Und ich als der Bad-Friend bin ich auch so etwas ... Ich glaube unter Trump Administration ist das vielleicht nicht der Moment, wo ich versuchen möchte, für den USA ein Wiesnum zu bekommen und überzugehen.

00:09:41: Allgemein hat es so ... der America-Rates oder die American Dream von diesem Glamour verloren, das bei mir doch sehr lange hatte.

00:09:53: Meine Kindheit jugend und ich habe es auch immer witzig gefunden, wenn Leute so amerikankritisch waren.

00:09:59: Ich habe es echt nicht verstanden!

00:10:01: Ich war wirklich so, dass Michael Moore Dokumentarfilm aussah und all diese Sachen...

00:10:07: Oling for Columbine?

00:10:08: Oder bist du später?

00:10:10: Bolling für Columbine, aber auch die späteren.

00:10:12: Die habe ich noch nicht gesehen und hatte eine Person, mit mir war sie klassisch im Gamer.

00:10:17: Sie hatte auch ihre Geschwisterin, die so voll ... Die Amerikaner waren vollmachtkritisch und ich habe einfach nicht verstanden, was das Problem mit Amerika ist.

00:10:27: Das Land von allen Möglichkeiten, wo man eine Person sein kann und jede Person hat, wieso der Zugang zu sich so aufschaffen

00:10:35: und anderen

00:10:36: kennengelernt.

00:10:37: Hast du

00:10:37: es glaubt?

00:10:38: Also als ich jung war, schon.

00:10:40: Und er habe mich mit den Sachen ausgewandert gesetzt.

00:10:43: Und ich bin recht schnell aus der Woche gekommen.

00:10:47: Als ich so war ... Das war es alle alleine.

00:10:50: Und dann bin ich noch in der Uni und dann war er fertig.

00:10:52: Ich

00:10:54: weiss nicht, Amerika ist einfach so immer ein Mixed Feeling.

00:10:59: Einerseits kulturell und so, alles sehr interessant.

00:11:03: Also der ganze Hip-Hop-Scheisse und so.

00:11:05: Das war schon mega wichtig aber auch hat keine anderen Fernsehmäße.

00:11:10: Ich bin schon mega aufgewachsen mit den einzelnen schwarzen Personen die es eigentlich gegeben hat.

00:11:16: In einer Familie.

00:11:16: Huxball Bill Cosby Show ist schön gewesen und danach hast du den FreshPrint.

00:11:21: Einerseits ist ja ein mega popkultureller Einfluss voll geil in dem ganzen Hip-hop, das muss sehr wichtig sein!

00:11:26: Aber du hast ja vorhin.

00:11:28: Also der ganze

00:11:29: imperialistische

00:11:31: Charakter von den USA, also auch so all die Überfälle in dem letzten, also im zwanzigste Jahrhundert.

00:11:37: All diese Kriege, die sie geführt haben, die illegalen Kriegen.

00:11:39: So bin ich schon politisiert worden.

00:11:41: Unter dem Stich hat es super Mixed Feelings.

00:11:44: Du hast schon etwas angetäunt, so die Einfluss kulturell und all diese Serien nach Hip-Hop.

00:11:49: Aber wie USA in meiner Wahrnehmung war als Kind oder Jugendlich ist natürlich ganz klar... Das war der Dämon!

00:11:58: Ganz heidwittig aus der linken kurdischen alle weite Sicht.

00:12:03: Das macht voll ein Imperial.

00:12:04: Das war im Sinne, dass man so etwas wie erzählt hat.

00:12:08: Und es war eindeutig, dass dort auch ein mega krasser Einfluss auf der Türkei besteht und dass die Türkeis eigentlich von den USA kolonisch sind.

00:12:19: Man kann das schon auseinander schauen, ob das stimmt.

00:12:21: Ganz unwahr ist natürlich nicht.

00:12:23: Man ist sehr früh in den NATO beitreten.

00:12:25: Also die Türckei auch mit einem Deal, das wir gemacht haben, dass wir im Korea kriegen.

00:12:32: Und so ist man eigentlich den NATO beiträgt und ist natürlich dann auch voll wirtschaftisch liberalisiert.

00:12:37: Oder die ganze Wirtschaft ist wie amerikanische Firmen und so, und durch das hat sie in dieser Community oder bei Kurden oder bei linken Menschen in der Türkei.

00:12:46: Es war so klar, es hat mir ganz klar abgelehnt.

00:12:49: Es gibt sogar ein Lied, d.h.

00:12:51: Pust, pust Amerika!

00:12:53: Und auf Türkisch und Pust heisst so ... Hastler?

00:12:58: Also weißt

00:13:02: du, jemand, Das ist natürlich auch interessant.

00:13:16: Bowling for Columbine, Nine-Eleven, das war alles um die gleiche Zeit und ich bin dort ... Was war ich da?

00:13:23: Neunzehn-Ein, elfie zwölfieh?

00:13:25: Also es war in diesem Moment relativ jung noch.

00:13:28: Und ich war einfach wie ... Ich liebe wie Fatima geht.

00:13:31: Google es so, like.

00:13:32: is this true?

00:13:34: Aber nine eleven bin ich neunigst.

00:13:36: I know that!

00:13:41: Und das hat sich bei mir wie Zeschmarr müssen entwickeln.

00:13:44: Das heisst die ganzen amerikanischen Propaganda-Stories von warum man jetzt in Irak einfahren muss und so.

00:13:53: Ich war einfach wieso derart gewesen zu checken?

00:13:55: nicht ganz aber es wird ja schon so... Sie, wenn das überall in der Nachricht ist und erst mal ich mir kritisch meine eigenen Meinungen habe können.

00:14:03: Ich bin wie gesagt, oh mein Gott, wir konnten immer auf die Propaganda reingehen.

00:14:07: Und es ist schon noch krass weil ... Ich habe schon immer meine Eltern über den Golfkrieg diskutiert aber ich habe nicht gecheckt was es bedeutet.

00:14:17: Heute kann ich das Gefühl, jüngere Personen sind schon ändert aufsensibilisiert.

00:14:22: Was Amerika für eine riesige Propagandamaschine überhaupt ist und die auch ein bisschen besser durchschaut.

00:14:30: oder klingt es mir nur?

00:14:33: Jetzt gefällt die Leute aus meiner Generation sie dort schon ein bisschen noch länger Amerika-Fan gewesen als heute.

00:14:44: Aber es ist auch wirklich ein Gespaltungsverhältnis.

00:14:47: Das, was Carlos vorher angehört hat mit der Mixed Feeling, das ist schon wirklich ein Ding.

00:14:52: Also es gibt einerseits die Story, wo ich gesagt habe und nachher die ganze Krieg und der Imperialismus, dann ist es ja eindeutig.

00:15:00: Und danach gibt's eben den positiven, den kulturellen Einfluss, welches uns alle mega geprägt hat.

00:15:06: Über das müssen wir noch reden.

00:15:07: An mich nimmt es noch Wunder, was bei Fatima ... Wir haben jetzt alle etwas erzählt, wie wir in der Kindheit wahrgenommen sind.

00:15:14: Bei dir würde es mich auch noch wundern nehmen?

00:15:17: Ich habe eigentlich auch so ein gespaltenes Ding.

00:15:20: Einerseits weiss ich, dass mein Vater eigentlich immer in die USA wollte und das ... Immer wenn's anstrengend war bei uns zu Hause, hat er gesagt, ah, ich hätte einfach in den USA.

00:15:33: Also seine Story ist wirklich erst in Deutschland auf dem Weg zum grossen Traum hängenbleiben.

00:15:41: So, also so.

00:15:41: Und er hat auch irgendwie einen Kollegen gehabt, wo es tatsächlich in den USA geschafft hat und es ist wirklich eine Kindheitserinnerung wie Mohammed from New York anläutet und uns auf der Anruf beantworten spricht und sagt Hallo!

00:15:54: Das ist Mohammed von New York.

00:15:58: Das ist das eine Sehnsuchtsding.

00:16:02: aber andererseits ist so USA-Kritik bei uns schon.

00:16:06: Er war recht präsent.

00:16:08: Meine Mutter ist sehr anti-imperial, anti-amerikanisch eingestellt gewesen und so mega fest, dass klassische Linken ... Wo man glaubt, es heutzutage, aber

00:16:21: auch noch mal...

00:16:22: Ich glaube das kann man gar nicht einfach auf heute übernehmen weil ich glaube Amix hat so linke ... Ja, Kritik ja auch so ein bisschen leerstellen.

00:16:33: Also ich glaube man muss die Anti-Americanismus und Antikapitalismus immer wieder auch updaten auf.

00:16:38: ok, heutzutage haben wir AI.

00:16:40: Wir haben Uber, wir haben Assenslieferungen also so... Ich will nicht sagen dass ich schon immer genau die gleichen Einstellungen gehabt habe.

00:16:48: Ich glaube ich bin mega prägt von so ja antiamerikanischen aber amerikanischem Antirahe also so Malcolm X Martin Luther King, Angela Davis und all these people.

00:17:00: Die waren mega wichtig für mein eigenes Empowerment und Danken.

00:17:07: Und natürlich auch so Hip-Hop!

00:17:11: Ich glaube ich habe USA schon immer auf eine Art Scheisse gefunden und gleichzeitig mich nicht gegenwähren können wie sie einfach beeinflussen.

00:17:22: einfach so einen Eindruck macht.

00:17:23: Ja, und auch Empowering war es.

00:17:25: Also bei mir ist das ein volles Ding wirklich.

00:17:27: Meine ersten Vorbilder, die ich so gefunden habe, irgendwie gibt's hier doch noch Leute, die ... Ich rede von Musik, von den Videoklipsen, die wir gesehen haben, wo ich so Wut hänge zu sehen war.

00:17:38: Und da bin ich auch neunig gewesen.

00:17:39: Das ist ja einfach jemand Zeichen vorhin.

00:17:41: So, ich war erst mal im Wut hege, dann bin ich nicht neunige gewesen.

00:17:47: Also ich kann ja nicht verstanden, was die sagen und so.

00:17:49: Und ich konnte das wie auch noch gar nicht... ...catchen.

00:17:52: Genau, aber ich habe mich so gefunden, hey, das ist etwas irgendwie... Das spricht mich an!

00:17:58: Als neunzehnjährigen.

00:18:00: Nachher hat es sowieso angefangen und nachher kommt natürlich so eine mega empowernde Phase jetzt bei mir die voll mit Hip-Hop zu tun hat und mit schwarzer Kultur aus Amerika.

00:18:09: Wo für mich so war, es klingt vielleicht jetzt blöd für euch das von mir zu hören.

00:18:13: Aber für mich war es so, ich bin wie ihr beziehungsweise die sind wie ich.

00:18:17: Also in der Schweiz war es für mich voll so.

00:18:19: Das waren meine allerersten Vorbilder, vielleicht noch vor Kuba-Light-Türkchen.

00:18:23: Der Fussballer!

00:18:24: Aber sonst war es wirklich so.

00:18:26: Dort hat sie eigentlich angefangen für mich.

00:18:27: Und das finde ich noch interessant in diesem Zusammenhang, wo ich auch erzählt habe, da ist so mega diese Geschichte von Ablenung.

00:18:32: Da ist der Oppressor... Und die Gegenkultur aus diesem Land ist aber hingegen für mich wie ein Empowernster gewesen.

00:18:40: Was war euer erstes US-Hiphop Album, den ich gekauft habe?

00:18:48: Oder auch Mixtape oder was auch immer?

00:18:50: Oh wow!

00:18:51: Das ist mir jetzt gar nicht sicher, weil du gesagt hast, das ist Wuteng und es war einfach bei mir nicht Wutang.

00:18:54: Ja

00:18:54: gut, da wäre es wahrscheinlich Dings gewesen.

00:18:56: Leidens auf der New School oder so.

00:18:59: Nichts hundred and eighty.

00:19:01: Nein man... Das

00:19:02: ist für mich das recht schwierig zu sagen, weil mein Stiefpapier hat sehr viele American Soul-Sachen gelost.

00:19:11: Ich war schon sehr früh mit Boyz II Men und Whitney Houston und Michael und allen diesen Personen aufkommen.

00:19:25: Und das heisst ja relativ früh ... Dela Sol gehört, aber nicht wie verstanden das es wirklich ist, weil ich ein kleines Kind war.

00:19:33: Aber die Musik, die mich angesprochen hat ... Ich weiss, dass ich auch Onko hatte, Tonto und DJ Achtzüch, der auch jeden Familienfest hatte.

00:19:41: Ich habe DJ Achte.

00:19:43: Wo unser DJ war.

00:19:45: Und so ... Shakademo aus dem Place Murder She Wrote immer laufe.

00:19:50: Oh mein Gott!

00:19:51: Kann

00:19:51: man heute

00:19:52: auch nicht mehr loslassen?

00:19:53: Nein, wirklich.

00:19:54: Du hast dich rausgefahren.

00:19:56: Als ich ihn selber angefangen habe He pops los, eh?

00:20:01: Ist das später?

00:20:03: Und dann war ich voll so in dieser Vowel von den So-Quarious.

00:20:07: Also Erika Badu, Kamin, Tali

00:20:10: Quelli...

00:20:12: Das sind voll meine

00:20:16: Leute

00:20:17: zu sehen!

00:20:17: Ja interessant, ich war mir rass.

00:20:20: Die fasse ich auch

00:20:23: mal an.

00:20:25: Aber zuerst waren wir schon die erste, die Wutang.

00:20:27: Nicht um die Super CD und so was.

00:20:28: Video.

00:20:29: Ah, über MTV.

00:20:30: Ich habe ein Video gesehen und es war sehr beeinflussen.

00:20:33: Ich glaube

00:20:34: meine allererste CD, wo ich kauf Das

00:20:39: erste, das ich hatte, war Michael Jackson und Tracey Chapman.

00:20:45: Und dann später, als ich selber konnte kaufen, war es tatsächlich Eminem und Basta Rhymes.

00:20:53: Ich habe schon in der Bibliothek nass ausgelennt ... Und das Talib Kuali und so, aber selber gekauft ist bei mir dann doch erst das Sport.

00:21:07: Aber apropos Talib kuali ich kann jetzt gerade darüber nachdenken dass wo du beschrieben hast Ugi, dass sich migrantisierte vor allem racialized Leute in Deutschland und in der Schweiz so mega fest mit dem schwarzen im Gero in den USA

00:21:22: kommt

00:21:23: identifizieren.

00:21:24: Und so ein Gefühl hat, Alter wir haben das gleiche Leben irgendwie wie der Tupac

00:21:28: oder wie die... Ja ja das ist schon...

00:21:29: Da hat es einen interessanten Moment im Deutschrap gehen nämlich auch wieder vom Haftbefehl weil er hat doch in.

00:21:34: ich habe jetzt gerade nachgeguckt dass es zwölf war.

00:21:38: In Generation Aslak seid ihr doch Fikti Amis, Fik-Talekwali

00:21:43: genau

00:21:43: und das ist irgendwie so.. Ich finde das ist ein Moment wo sonst das erste Mal ist aha!

00:21:48: Derzeit jemanden wo sich voll eigentlich auf die Kultur bezieht, plötzlich ... Alter!

00:21:54: Wir haben nichts mit diesen conscious Rappers zu tun.

00:21:57: Ja

00:21:58: gut aber das geht jetzt schon in diese sehr tiefen Hiphop-Diskussionen, weil natürlich der Haft und so dieses Strassemovement, das natürlich auch abgelehnt hat, weil die gefunden haben, dass es so intellektuell am Scheiss ist, wo Tali Puli

00:22:08: bleibt da.

00:22:08: Ja, Tali Poli ist ja genau.

00:22:09: Most

00:22:10: of

00:22:10: und

00:22:10: so all die Leute sind zu wissen, sie halten

00:22:12: Francis.

00:22:13: Ja, Black Conscious.

00:22:14: Gange in den

00:22:14: Studium und so, gange in die Uni und so.

00:22:16: Weißt du das?

00:22:17: Hattet ihr der Erde mit?

00:22:18: Wir

00:22:20: sind ja ain't nothing to it, Gangster Rap made me do it!

00:22:23: Full.

00:22:24: Genau.

00:22:25: Aber es ist trotzdem wie auch so ein bisschen eine Ablehnung... Also natürlich hat er nicht gesagt, fick Tupac oder so.

00:22:30: Das wäre

00:22:32: vielleicht

00:22:32: noch etwas anderes gewesen.

00:22:33: Aber ich finde es trotzdem interessant, dass es für mich irgendwie so einen Moment war von so aha okay jetzt sagen wir Trap, wir sind etwas eigens.

00:22:40: Das ist schon sehr spannend.

00:22:41: Spätestens dann

00:22:42: Mit dem, was du gesagt hast.

00:22:44: Ich meine eben der Uggur aus Reinig hatte wirklich das Gefühl... Der Neffetman ist es!

00:22:51: Der ist wie ich und so.

00:22:52: In diesem sehe ich mich.

00:22:54: Das ist schon sehr interessant.

00:22:55: Da hast du etwas Geiles gesagt Carlos.

00:22:57: Wahrscheinlich geht's um das Gefühlwolls?

00:23:00: Die Abfold-Folterung?

00:23:01: Ja die Gefühle.

00:23:02: Ich finde bis heute ein Mob-Type.

00:23:04: Wenn so Survival of the Fittest oder Shook Ones... Man hat ja nichts mit mir zu tun.

00:23:10: So gut, was da rauskommt.

00:23:12: Und später beim französischen Rap habe ich das Gefühl gehabt, der ganze Maussee-Rap war so eng.

00:23:16: Ich fand die Familie und er zeigte ... Die waren so eng,

00:23:20: dass sie gesagt haben,

00:23:22: die

00:23:22: Krassen holen mich voll ab in meinem Gefühl, wo alle

00:23:29: schon wieder geflucht hatten.

00:23:30: Aber meine erste CD, die ich gekauft habe, war letztendlich Tempels of Doom in Cyprus.

00:23:36: Ah ja!

00:23:40: Cypress Hill habe ich auch etwas später entdeckt.

00:23:42: Ich bin ja zur Bund aufgewachsen und dort ist das grösste Hip-Hop Festival der Schweiz.

00:23:49: Es ist nicht zu Fraufeld, weil wir reden hier rein nur über Hip Hop und es ist einfach zur Bund!

00:23:55: Ich kann in zehn Minuten von einer anderen Wohnung entfernen.

00:23:58: Gibt es jetzt noch?

00:23:59: Zereil

00:24:02: Arena, ich glaube es sind ein paar neue Männer.

00:24:05: Nein, das ist verrückt.

00:24:05: Ich bin ja nie ... Wirklich!

00:24:06: Ich weiss nicht, was du sagst.

00:24:07: Das ist von Apunt und ich hab gesagt, von was hättest du?

00:24:09: Wo ist

00:24:09: der Apunt?

00:24:09: Ich komm wirklich nicht aus.

00:24:10: Ich habe viel gewusst, dass BIO in Apunt ist.

00:24:12: Es ist so ein Wochenende, wo das ganze soziale Leben des Dorfes stattfindet.

00:24:17: Du hast wie am Donstein das Orpundart, also das Mundartfestival.

00:24:22: Und näher, um die andere Seite zu bespielen, hast du am Freitag und am Samstag in Israel Arena.

00:24:28: Und am Sonntag tut man sich näher ausruhen, weil wir sind ja hier Schweizer.

00:24:31: Das gibt es leider wirklich nicht mehr.

00:24:32: Ich habe das einmal gehostet, das Festival mit den Gats in New York.

00:24:39: Geht's Hip-Hop noch?

00:24:42: Also ich muss sagen, als ich ankam, bin ich an einem Basketballplatz vorbeigelaufen... Und dort ist so laut, keinig irgendwie Rap gelaufen und dann habe ich schon kurz gedacht, oh!

00:24:53: Ich bin da.

00:24:54: Das ist es jetzt genau.

00:24:56: Aber sonst habe ich gestern auch sehr schlechte Break-Bands gesehen also...

00:25:01: Also wie ist schlecht?

00:25:02: Dann haben wir Australische Nationalmotschaft geschlecht oder

00:25:06: was?

00:25:06: Nein, nein, nein.

00:25:07: Das schon nicht, das schon nicht.

00:25:09: Aber ich war gestern auf dem Timescore und es ist wirklich sehr überfordert.

00:25:13: Ich finde es ist zu viel.

00:25:15: Es ist Genau so, wie man sich das vorstellt.

00:25:17: Es ist alles hell und es leuchtet tausend Sachen.

00:25:21: Es hat viel zu viele Touris.

00:25:22: Überall hat es kleine Gullies, die warmen Dampf rauskommen.

00:25:27: Und ich weiss nicht was es ist!

00:25:29: Ich habe die Freiheitstatue gesehen... ...und ich habe den Flatiron gesehen.

00:25:35: Also das Gebäude, das aussieht... Wie ein Büggleisen.

00:25:40: Wir haben

00:25:41: jetzt einen Funking gehabt, was natürlich auch geil ist... Wir sind auf Funky und so!

00:25:46: Aber wir müssen schon sehen dass die USA gerade in den letzten Jahren in einer schweren Krise und in einer nicht geilen Entwicklung ist oder?

00:25:56: Das ist nicht nur vor allem was da passiert.

00:25:59: Absolut nicht aber es kommt auch ein bisschen darauf an von welcher Seite man das anschaut Die nationale Entwicklung, die wir in der USA den Rechtsrutsch auch in Europa wahrnehmen, kann man genau gleich feststellen.

00:26:11: Wenn nicht noch härter.

00:26:13: Man kann es abbauen von Sozialleistungen, von Sicherheiten und Zivilrechten.

00:26:21: Wenn man aber in New York spezifisch anschaut, dann sieht man z.B.

00:26:25: mit der Wahl von Mamdani letztes Jahr, dass er trotzdem aufschwungisch kam oder wenn man darüber spricht ... Weil es mein Solta zum Beispiel war, mit der ganzen gesellschaftlichen Organisation gegen EIS und die Entführungen.

00:26:43: Was steht das eigentlich?

00:26:44: Immigration, Customs, Enforcement, irgendetwas... Was dort passiert ist, hätte es ja eigentlich sehr viel Inspiration und Futter gegeben von okay wie geht man damit um wenn man an einer megamilitarisierten Polizei gegenübersteht.

00:27:00: Und darum ist die Sache in Frage!

00:27:01: Welches Mensch?

00:27:02: Ja voll, das stimmt.

00:27:04: Amerika ist riesig.

00:27:05: Ja voll!

00:27:06: Das ist natürlich voll so... Es ist einfach auch ein Land wo mich jetzt abgesehen von diesen popkulturellen Inspirationen oder halt auch so empowlenden Inspiratione mich beschäftigt es voll viel.

00:27:18: immer wenn ich auf der Podcast neue Folgen bin Wenn etwas über Amerika kommt dann los ich's so.. Es ist eigentlich egal.

00:27:27: Ich finde es spannend, dass das wirklich auch Absicht ist.

00:27:33: Du hast ja eigentlich das Konzept von Softpower als Machtinstrument erfunden.

00:27:44: Dass sie nicht nur militärisch mega überlegen sind sondern dass man wirklich Bock hat wegen Coca Cola und der Musik allem, was sie so exportiert und deren Größe, wo sie exportieren, dass man sie cool findet.

00:27:58: Und ich finde ein Element davon ist, das sich jetzt auch bei uns in der Diskussion zeigt – wir wissen es alle, aber trotzdem schaffen wir es nicht als Gespräch über die USA zu haben ohne die ganze Zeit Amerika zu sagen!

00:28:11: Obwohl wir sicher alle schon seit Ewigkeiten wissen, dass das ein imperialer Ausdruck ist.

00:28:17: Dass es die Amerikas sind und wie Bad Bunny uns noch einmal zeigt hat, dass Amerika aus sehr vielen verschiedenen Staaten besteht und nicht nur aus den kleinen Monstern in der Mitte.

00:28:33: Ja absolut!

00:28:34: Und ich glaube, die Softpower geht ja weiter.

00:28:37: Es geht wieder mit dem Narrativ darüber, dass Amerika das beste Land irgendwie auf der Welt ist.

00:28:42: Obwohl ... Ich glaube nicht, dass wir daran glauben, dass es das beste land ist, aber dass wir die Assoziation doch irgendwo immer wieder dabei haben.

00:28:52: Das ist etwas, was sehr präsent ist.

00:28:56: Ich habe das Gefühl, dass America als Chancenland, wo man so vom Dauerwäscher zum Millionär werden kann.

00:29:04: Es ist auch immer ein Narrativ gegen Aussen, wie es verkauft wurde.

00:29:08: Und das ist schon noch krass, dass ich z.B.

00:29:12: über österreichische Politik relativ wenig weiss.

00:29:16: Ich war vor kurzem am Pop Quiz, in dem wir unsere verschiedenste Frage über Österreich beantworten mussten und ich habe vielleicht einige Parteien nennen können.

00:29:32: Aber ich habe gemerkt, dass wir mega tief zu wissen über Österreich wie Feld.

00:29:37: Hingegen auch über Amerika.

00:29:38: Ich könnte bei jedem Stadtmann politische Entwicklungen von diesem Land erzählen... Das ist

00:29:44: nicht mehr so etwas, was gering in den Ring ist.

00:29:47: Ja und es nervt mich

00:29:48: manchmal

00:29:50: auch wirklich... Weisst du also die ganzen Präsidentschaftswahlen?

00:29:54: Und alle sind zum Schauen überall als Social-Event.

00:29:58: Ehrlich gesagt, mich nervt es manchmal wirklich.

00:29:59: Ich habe mir auch ein bisschen vor Distanziert von diesen

00:30:03: Mikro-Innenpolitischen

00:30:06: Geblänken, die sie in der USA gibt, wenn ich so denke... Hey, ich muss mich dort so tief rein.

00:30:13: Das letzte Moment, das wirklich geil war in den USA ... Also okay, gut, noch mal Hottage, dass wir das essen können.

00:30:20: Vor dem Mandanis, das letzte Mal, was wirklich geil gewesen ist in den US-Ursachs, war die Viertausendachterwahl bei Barack Obama.

00:30:25: Ich

00:30:30: habe dir gewartet, Carlos!

00:30:31: Hey, du wirst dich nicht alleine schämen.

00:30:33: Ich bin einfach voll.

00:30:34: die Reden noch einmal los an den Zoos.

00:30:35: Das war einfach krass.

00:30:37: Ich war

00:30:37: an einem Viewing-Party.

00:30:39: Wir sind die ganze Nacht wachbleiben, mit Leuten... Es gibt im Faglabsbilden.

00:30:44: Das

00:30:44: ist zwanzig Jahre her.

00:30:45: einfach das es aussieht?

00:30:46: Ja!

00:30:46: Das ist einfach zwanzfack in der Depression.

00:30:48: Und ich war an einer Viewing Party und wo Barack Obama ist wie so als US-Präsident verkündet wurde.

00:30:55: wir haben gejubelt uns umarmt.

00:30:58: Und wir sind irgendwo in der Kommande im Saal geschockt, also sehr weird!

00:31:02: Mein Gotti hat mir angeläutet und sie war in den Tränen, wo sie so glücklich war, dass Barak gewählt wurde.

00:31:08: Also es schlug wirklich weltweit weite.

00:31:11: Ich glaube, dass man in diesem Moment wie Freude und Hoffnung hatte ist ja nicht etwas... also ich finde es mega wichtig wenn Politik einem Hoffnung geben kann und ihn inspirieren.

00:31:25: Und für das möchte ich mich nicht schämen.

00:31:27: Ich wurde sehr enttäuscht von dem, der PR-mäßig verkauft wurde von seiner Präsidentschaft und was es tatsächlich gemacht ist.

00:31:36: Denn Barack Obama ist den charmantischen liberalen Zentristen, die man sich vorstellen kann.

00:31:45: Wenn man nur das, was gegen Aussen treibt wird ... Es war ein sehr guter Präsident, aber er hat Kriege und Ausschaffungen und Drohne und all das weitergeführt.

00:32:06: Aber vergessen

00:32:10: Sie nie?

00:32:11: Das ist einfach priceless!

00:32:13: Das stimmt.

00:32:15: Auf das Bezogen mit den Vorsätzen, die wir hatten oder verkauften PR-Vorsätze... Ich weiss nicht mal, vielleicht hat man sogar wirklich aufrichtige Vorsätze gehabt zum gewissen Sachenfühlen.

00:32:25: Das sind ja bei uns Sachen, die schon lange da sind.

00:32:27: Dort ist einfach das politische Spektrum auch so anders.

00:32:31: Also ich meine im Sinne von so etwas wie GLP oder so ist ja dort der Linksextremen.

00:32:36: Weisst du was ich meine?

00:32:37: Oh mein Gott!

00:32:38: Also ich weiß es ja nicht.

00:32:40: Es ist schon sehr verschoben, oder?

00:32:42: Solche normalen sozialdemokratischen Forderungen, die wir hier voll haben.

00:32:47: Die nicht einmal rechte abstreiten und sagen, dass wir ein bisschen einschränken müssen, weniger Sozialstaaten.

00:32:53: Aber sie können ja auch nicht in Europa eine rechtsbürgerliche oder einen Teil davon nicht sagen.

00:32:59: Man muss den Sozialstaat an sich abschaffen.

00:33:01: Es sagt vieles.

00:33:03: Ich möchte damit sagen bis in die Mitte ist man sich einig darüber, dass es auf irgendeinem Art im Sozialstaate zu geben sollte.

00:33:10: Und in Amerika ist das einfach ganz ...

00:33:13: Ich muss auch sagen, ich glaube die Enttäuschung beim Obama habe ich für mich irgendwann erklärt mit Ja er ist trotzdem ein Ami.

00:33:23: Also weil Amikultur ist mega militaristisch.

00:33:27: also so der Art wie man dort über das Militär und sich militärisch ausbreiten und Verteidigungen redet ist vollkommen weird!

00:33:35: Ich habe gestern ältere Frauen getroffen Wo erst mal so mega radical, yeah and that's where we were protesting.

00:33:43: Yeah I know this park from the protest in two thousand twenty-twenty.

00:33:47: Und dann kommt irgendwann raus und sie ist jahrelang in der Navy gewesen.

00:33:51: Also ich glaube in den USA sind amichst so Kombinationen

00:33:55: möglich

00:33:56: wobei uns... eine vollkommen Dissonanz gewesen wäre.

00:34:00: Ja, die

00:34:00: Frage ist, muss ich da wirklich genau richtig verstehen?

00:34:03: Also es sind auch andere politische Sprachen fast schon aufgrund dieser Verschiebung von diesem Spektrum und diesen möglichen Kombinationen.

00:34:11: Es ist einfach wie so eine andere Geschichte auch noch, wo das politische Denk irgendwie geformt hat.

00:34:16: Weisst du, wie du das jetzt, was du beschreibst?

00:34:18: Wieso, dass ich vorher Obama irgendwie nochmal hinein geworfen habe?

00:34:21: Weil er ist jetzt doch wirklich schon im Moment her.

00:34:23: Aber was halt nachdem Obama passiert ist oder die Wahl von Donald Trump.

00:34:28: Es gibt so einen Essay vom Tennessee Codes, the first white president, wo es darum geht wie der Trump auch sozusagen bestrafig oder nicht bestrafiger war.

00:34:37: eine Antwort darauf.

00:34:41: taking the country back oder wieder so das zurück, dass weise Amerika auch wieder das Land zurückwählen will und also auch als Reaktion auf den ersten Schwarze Persönlich.

00:34:51: Ich glaube dort ist eben schon viel passiert nach der Obama-Zeit einen Schiff gegeben hat, wo jetzt zwölf Jahre später wir in dem amerikanischen Faschismus gelandet sind.

00:35:04: Die Sachen sind einfach auch wirklich connected.

00:35:06: Aber

00:35:06: ich glaube trotzdem, dass das Slogan Make America Great Again ist ja in sich schon mega imperial.

00:35:13: Also es geht eigentlich um schon wieder so eine Grossmacht und ich glaube, dass dies so gut angekommen ist bei so vielen Leuten hat schon etwas mit den US-amerikanischen Selbstverständnissen auch zu tun.

00:35:25: also ich bin kurz.

00:35:26: vor der ersten Trump-Wahl bin ich auch schon in den USA gewesen und ich hatte teilweise mit Mexicans geredet die so wirkgefunden haben.

00:35:33: hey Vielleicht wähle ich ihn im Fall schon, weil vielleicht macht der Amerikaner wirklich wieder great und davon profitieren mir alle.

00:35:44: Also auch vor dem Obama sind alles scheisse gewesen muss man auch sagen.

00:35:48: Ich meine USA...

00:35:51: Okay, einfach

00:35:52: noch das Paschale!

00:35:54: Hey, vergesst nicht dass du in New York

00:35:56: bist,

00:35:56: vergiss nicht dass Du in den USA bist

00:36:00: Du musst rauskommen.

00:36:01: Es klopft an der Tür!

00:36:04: Nein, aber ich meine also so den Herrschaftsanspruch und das Gefühl alles dürfen und können niederwalten ... Das war ja unter dem Busch auch schon so.

00:36:15: Es ist nur nicht so outrageous wie beim Trump.

00:36:18: Schon kommuniziert wurde, habe ich das Gefühl.

00:36:21: Aber ich will natürlich auch jetzt noch mal kurz relativieren.

00:36:25: Amis Das ist eine sehr grosse Zahl an Menschen.

00:36:28: Die wollen man nicht allein in einen Schub laden tun, genau!

00:36:32: Und ich finde zum Beispiel toll, dass die spezifischen New York-Amis z.B.

00:36:37: geschafft haben, den Mamdami zu wählen was für mich so ein krasser Widerspruch ist wenn man denkt okay Amis hat wirklich wie du und ich schon gesagt hast sie haben Angst von Sozialismus auf eine Art, die alles, was wir nicht einmal sozial nennen würden, schon als Sozialismus bezeichnet wird.

00:36:54: Also ein Typ, der mit Sozialismus, mit pro-Palestiner-Einstellung und nicht in den USA ausschließlich aufgewachsen ist.

00:37:06: Das ist schon heftig, dass das dann doch auch wieder so viele Stimmen bekommen hat.

00:37:11: Und dass es eigentlich wie beim Obama noch mal so einen Hoffnungs ... Schwung irgendwie gegeben hat, wo wieder zu uns auch über einen geschwappt ist.

00:37:19: Ich habe schon gemerkt, ich war wegen Obama ein bisschen misstrauisch bei Mamdani.

00:37:24: Aber so ... Sie schaffen es einfach schon mit ihrem grossen Denken und ihren Träumen.

00:37:30: Und damit kann man niemandem erzählen, dass die Schweiz so gut hoffentlich vermitteln könnte.

00:37:35: Sie schaffen

00:37:35: das einfach,

00:37:36: dass man denkt doch Mann!

00:37:37: Es wird doch alles

00:37:38: größer.

00:37:38: Ja, unsere Torek ist einfach geil muss man sagen.

00:37:41: Oder?

00:37:43: Das ist schon so.

00:37:46: Ich finde es schon so, US-amerikaner können einfach geil reden.

00:37:50: Es hat eine andere Qualität wie auch viele Patras und so, aber das ... Lass uns mal in den Schweizer, wie ihr die Schweiz redet!

00:37:57: Ja,

00:37:59: ich weiss nicht.

00:37:59: Das

00:38:01: hat nicht ganz der gleiche Flavor, nicht ganz den gleichen Charme.

00:38:05: Was ich aber sehr interessant fand am Mandanis ihrer Kampagne und allgemein Kampagnen in der USA, die so etwas Hoffnungen gegeben haben.

00:38:15: Ich meine, der Ocasio Ortiz... Neyv?

00:38:19: Nein, nein!

00:38:20: Du hast den Benito, du weißt ja.

00:38:22: Du bist

00:38:23: der Bad Bunny.

00:38:24: Der ist AOC gemeinten.

00:38:28: Ocaso Cortes heißt sie aber so.

00:38:33: Geil,

00:38:33: beim Bad

00:38:33: Bunny hast du einfach

00:38:34: überlaufen.

00:38:35: Auf und auf!

00:38:37: Sorry to AOC.

00:38:39: Also, AOC

00:38:40: Ich mache einfach Adler, okay?

00:38:45: Also AOC, AOC.

00:38:46: Focus!

00:38:47: AOC

00:38:47: Genau.

00:38:48: Was ich aber nicht nur beim Obama oder zum Beispiel wie die Kampagne von AOC also Alexandria Ocasio-Cordes interessant hat gefunden und jetzt eben wieder spezifisch bei Mamdani ist dass sie mega fest mit Hoffnung arbeiten.

00:39:04: Aber was ich super interessant fand ist wie konkret das auch seine Forderungen oder seine Wahlversprechen waren.

00:39:13: Also es ging darum, wir machen den Bus günstiger mit den Kindergarten und kostenfrei machen.

00:39:20: Es wird fünf Supermarken in New York geben auch noch fünf Boroughs Lebensmittel zu mega günstigen Preisen zu verkaufen, einfach alles mega konkrete Sachen.

00:39:31: Und klar, er hat ein super Social Media Team und ist sehr responsiv auf Instagram-TikTok und tut eigentlich alles wieder kommentieren wie es ihn macht.

00:39:40: aber das was ich so super angefangen habe, ist dass er so zugänglich gewirkt und wirklich auch so... Ah, die brauchen das He Haters!

00:39:49: Die brauchen das he haters.

00:39:51: über Deed Theft in Brooklyn bin ich sehr in einem Rabbit Hole gehalten, wo gewisse Leute, die Häuser gekauft haben in Brooklyn entdeignet wurden.

00:40:01: Weil die Menschen ihre Dokumente gefällt hatten und es hatte einen riesen Ausstand auf den sozialen Medien.

00:40:06: Und dann gesehen habe ich mich drei Tage später am Amdanis ins Office, das irgendjemand hat ernannt, der sich dieser Problematik hineingeht.

00:40:14: Es ist wie so eine schnelle Call and Response.

00:40:17: Das finde ich auch etwas Interessantes für hier in Schweiz.

00:40:21: Manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Linke nicht so effizient ist in dieser Leute ihre Probleme wie so nahe und sagen hier ist die Lösung drauf.

00:40:33: Also statt dass wir irgendwie sagen, ah ja, die Menschen können sich keine Wohnungen mehr leisten, dass man sehr konkret aufzeigt, das können wir wirklich konkret machen.

00:40:41: Und es liegt natürlich daran, dass mir nicht eine zentralisierte Regierung hat, was natürlich sehr schwierig gemacht gibt direkt eine Antwort auf all diese Fragen zu haben.

00:40:50: Aber wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass Leute denken hey die Politikerinnen in Schweiz sind meine Alltagsprobleme ein wenig gleich.

00:40:58: Und darum kommt es nicht darauf an wann sie jetzt genau wählen wollen, wo das Land funktioniert ja einiger Massen und was ich tatsächlich brauche.

00:41:05: Das geht ja allen eh ein bisschen... Jetzt wollte ich am Asch vorbei sagen aber jetzt ist es irgendwie nichts anderes.

00:41:13: Und da frage ich mich einfach, ob wir ein Land sein für Sorretorik.

00:41:17: Ob die Leute es zu pompös und arrogant oder unnahbar würden finden?

00:41:22: Oder ob das so etwas ist, was man probieren könnte.

00:41:24: Wenn wir in der Schweiz Initiativen haben, wo es darum geht, älteren Zeit zu verlängern... ...oder Kita günstiger zu machen, sonst stimmen wir ja trotzdem nein!

00:41:34: Ja, das stimmt.

00:41:35: Und mit diesem pompösen Reden und Auftreten erwartet sich die Erwartung, dass ein amerikanisches in der Schweiz wird sein.

00:41:41: Ich glaube, es geht so wie es nicht geht.

00:41:43: Wir vertragen dich nicht einmal den Deutschen.

00:41:44: Das ist wirklich unmöglich!

00:41:48: Aber ich sehe was du meinst und ich finde vor allem diesen Punkt auf Mandani seine Kampagne und auch jetzt die ersten, was sind jetzt Hundertfünfzehn Tage?

00:41:55: Es ist schon, finde ich auch sehr spannend.

00:42:00: Man kann es auch als Linke auf der ganzen Welt – das sind wir wieder beim Kulturimperialismus – was ist so?

00:42:06: Etwas davon abzuschauen!

00:42:08: Das

00:42:09: ist ein Ausgefühl.

00:42:10: Fatima, du bist ja jetzt etwas dort.

00:42:12: Wie sind Sie unterwegs in Antirahgeschichten?

00:42:17: Kann man von den USA lernen?

00:42:24: Ich war auf mehreren Events, wo ich schon das Gefühl hatte, dass einfach wie so eine postmigrantische Realität wirklich da gewesen ist.

00:42:37: Ich bin in einer Wernissage von einem muslimischen Karpfmagazin und dann kommst du innen und alle sehen auch ... Ausweit Fusion zwischen ihren, was es sich herkommt zu lenden, muslimische Identität und aber voll auch New York.

00:42:56: Ich war noch beim Black Seen Festival.

00:42:59: Das ist wie so ein Messer, wo ganz viel schwarze Kollektiv aus allen möglichen Staaten in den USA sich trafen und ihre Sehns, also ihre unabhängig publizierten Schriften und Veröffentlichungen ausduschen.

00:43:18: Und so Sachen gibt es schon einen Moment, in dem ich mir denke, das fehlt uns irgendwie noch oder wo ich finde, wir müssen eigentlich noch mehr Raum einnehmen und die Selbstverständlichkeit von «Hey!

00:43:31: Das ist doch nicht etwas Besonderes».

00:43:34: dass wir noch Wurzeln von woanders haben, also die Realität des Migrationslandes oder das Migration etwas ganz Normales ist.

00:43:41: Und deswegen isse ich dort und kaufe das und batte so und rede so und ziehe mich so an.

00:43:49: Also so, ich hasse das Gefühl, dass mir in der Schweiz einfach mega fest immer noch so das Ding handelt.

00:43:56: Wir müssen uns mega fest anpassen zu können mitmachen und zum Teil haben.

00:44:00: Das ist etwas, das man in allen großen Städten auf der Welt merkt.

00:44:06: In London bekomme ich auch eine Traurigkeit, wenn ich sehe Leute ziehen sich an wie sie wanden und zwar auch kulturell.

00:44:13: Ich habe das Gefühl in der Schweiz gibt es so, dass Selbstverständnis, dass du die Menschen sagen kannst, wie sie zu essen und sich Arzt ziehen und zusammenhandeln.

00:44:24: Die Überwachung ist einfach ein bisschen stärker.

00:44:28: Und wahrscheinlich hat das auch damit zu tun, dass wir ein kleineres Land sind und dann kann man dort besser Mikro-Manager wie Leute sich benähen.

00:44:37: Ich glaube in Großstädten ist es die Überforderung.

00:44:41: Da basieren automatisch irgendwelche Ecken und Pockets, wo Leute einfach machen, was sie wollen.

00:44:47: Das ist schon etwas, von dem wir lernen

00:44:51: können.

00:44:52: Es gibt verschiedene Pockets, die wir versuchen zu leben.

00:44:56: Auch hier zum Beispiel bei unserem Podcast, wo wir es versuchen machen.

00:45:01: Gleich ist es immer wieder so schmerzvoll zu sehen wie viel Arbeit das noch vor uns steht und gleichzeitig denke ich mir aber auch, dass es sehr viel Hoffnung macht zu sehen an welchen Ort es schon kann passieren.

00:45:18: Und sie nicht unbedingt in diesem ... kämpferische Innen sein, sondern das wirklich auch selbstverständlich ansehen.

00:45:26: Dass man in eine Bodega geht und näher Spanisch spricht und zum Fußball gehört und irgendwie drei verschiedene Musiker gehört und Näher geht dann am nächsten Tag Gordjörg chicken essen und ins Theater ein Broadway, irgendein Stück aus Vietnam oder so gehen schauen, weil das hat einfach alles ... in der Stadt selber, wie so eingeflochten ist.

00:45:48: Genau

00:45:49: und deswegen braucht es eigentlich einfach viel mehr Leute in der Schweiz, die mit verschiedenen Hintergründen das Land bereichern.

00:45:55: Und deswegen müssen alle zusammen am vierzehnten Juni diese SVP-Initiative ablehnen.

00:46:01: Nachher kommen von überall Menschen hierhin – und das, was Fatima gesagt hat, wo New York ist, Schmelztiegel

00:46:07: usw.,

00:46:07: ist nach Erzürich wiedergekommen?

00:46:09: Dann!

00:46:10: Ich würde mit Menschen von überall bringen, in ihre Einflüsse und dann passiert das was die Menschheit voran treibt.

00:46:15: Nämlich dass wir voneinander lernen und das Beste aus verschiedenen Welten machen.

00:46:21: Und ja... Dann kommt es gut!

00:46:23: Wir müssen einfach schauen, dass mehr Leute in die Schweiz kommen und uns dann multiplizieren werden und zu unseren Hintergründen, Vordergrund oder Untergrund stehen und dann kommt es schon gut.

00:46:34: Das kann man vielleicht von Amerika lernen Vielleicht.

00:46:36: Absolut!

00:46:38: Wir

00:46:40: sind

00:46:41: Diaspora und wir haben dieses Messen getroffen.

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