DIASBOAH Summer Special: «Neutralitätstheater» von Hannan Salamat und Fatima Moumouni mit Anna Rosenwasser
Shownotes
WOZ-Artikel über die Verstrickungen der wirtschaftlichen Interessen der Ems-Chemie mit der Neutralitätsinitiative: **«Die Blochers und die Neutralität: Etwas für die ganze Familie» **von Anna Jikhareva, Sarah Schmalz und Kaspar Surber → https://www.woz.ch/2634/die-blochers-und-die-neutralitaet/etwas-fuer-die-ganze-familie/!XSNYJM0TVVYZ
Interview von Kaspar Surber und DIASBOAH-Mitglied Carlos Hanimann mit dem Historiker Peter Hug über die Verstrickungen der Schweiz mit dem südafrikanischen Apartheidregime: «Schweiz-Südafrika: Erst rassistische Deals, dann Krokodilstränen» → https://www.woz.ch/1350/schweiz-suedafrika/erst-rassistische-deals-dann-krokodilstraenen
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00:00:00: Also das heisst, der feministischen Wahl wäre auf jeden Fall ein Nei.
00:00:03: Feministische Wahl ist fixes Nei?
00:00:05: Ich glaube Solidarität im Allgemeinen ist etwas sehr feministisches und Solidaritäts- beziehungsweise Kooperation ist die einzige Antwort auf internationale Bedrohung.
00:00:15: Und dann passiert sie auch als moderne Völkerrecht und Gämpfe von Konventionen!
00:00:20: Ist jetzt unsere Dschinger?
00:00:21: Geil!
00:00:23: Also den kenn ich schon.
00:00:24: Lose euch ja!
00:00:26: Ja natürlich!
00:00:26: Habt ihr
00:00:27: gehört?!
00:00:38: Sehr verehrtes Liebes Die Esboa Publikum.
00:00:42: Wir sind immer noch da in dem Summer Special zum Thema Neutralitätstearten, das ist ein Summer Special wo Tanan Salamat und ich zusammen konzipiert haben zu einem Konzept namens Neutralitätstheater vor der Hanansalamat was als mega gutes Konzept ist um über die Schweiz lächtern und inzwischen ist gar nicht so... festzummen, es ist nicht ganz so heiß wie am Anfang vor der Folge wo wir aufgenommen haben.
00:01:11: Apropos die Folge wo man aufgenommen hat, lasse sie zum Beispiel Folge eins zwei oder drei und jetzt in dieser Folge vier haben mir eine ganz spezielle besondere Gästein, auf dem ihr euch schon mega gefreut habt und wir sind so überrascht und freudig!
00:01:28: dass sie da ist bei uns.
00:01:30: Sie ist Nationalrätin, sie ist Autorin und Politinfluencerin.
00:01:36: Sie hat nämlich eine Follower-Innenfollower.
00:01:41: Und falls ihr jetzt noch nicht wusstet wer sie ist, ein Tipp noch!
00:01:47: von der Busy Gang.
00:01:48: Das ist so, das ist korrekt!
00:01:50: Genau sie hat zwei Bücher geschrieben zum Beispiel das Rosa-Buch und das Buch namens Herz wo es um feministische Strategien und Queerehoffnungen geht.
00:02:02: Jetzt ist sie da bei uns nämlich Anna Rosenwasser.
00:02:06: Ich habe mich sehr gefreut.
00:02:08: wenn ihr mich gefragt habt ich kann es nicht glauben weil ich lasse euch aber ich bin nicht überlegt dass Da darf ich zu Gast sein.
00:02:14: Danke vielmals für die Einladung!
00:02:16: Es ist ein Traum, schön bist du da.
00:02:19: Also vor allem so Nationalräte im Kurabissi.
00:02:23: Wir reden ja heute über das Neutralitätstheater wo jetzt auch gerade aufgeführt wird im Rahmen dieser Neutralität-Initiative die am siebenundzwanzigsten Nünten entschieden wird.
00:02:37: Und wir haben gedacht, es wäre so nice mit den anderen zu können über das Schwarzen, weil es ist ein absoluter Mindfuck und etwas, was du auf deinen Kanälen auch schon dismantlet hast.
00:02:52: Jetzt habe ich gedacht, lass uns zusammen über die Schweiz lächtern!
00:02:56: Lass uns zusammen über die Schweiz lästern, bitte.
00:02:58: Es ist gerade die erste Sessiones-Woche vorbei, wo wir das aufnehmen.
00:03:01: Ich habe schon wieder Bedürfnisse zu über die Schweizlästeren.
00:03:03: Sehr gut!
00:03:04: Okay let's go!
00:03:06: Wie ist es mit dieser Neutralizeitsinitiative?
00:03:09: Ich glaube, man muss erst einmal anfangen und was es dort eigentlich geht... Also ich habe das Gefühl, wir sind gerade so aus der Terrorinitiativen namens...
00:03:20: Zehn Millionen
00:03:21: Schweiz.
00:03:22: Aus dem Terror sind wir gerade erst raus.
00:03:25: Und dann hat es keine ... Ah!
00:03:27: Übrigens, nächste Initiative Neutralitätsinitiativen.
00:03:30: Ja
00:03:31: und ich glaube was so mühsam ist dieser Initiative?
00:03:34: Ist das sie mit einem sehr wagen Begriff der Neutralität arbeitet?
00:03:38: Weil wenn du jetzt die ganze Plakate anschauest, diese mega vielen Plakaten in dieser Friedenstube, Neutralitäten ja quasi... Dann meint man wie Anfang Jahr natürlich müssen wir neutral sein, gibt's auch safe oder?
00:03:52: Aber bei den Initiativen geht es nicht darum, dass wir vorher nicht neutral waren und jetzt unbedingt neutral werden.
00:03:57: Sondern es geht darum... ...dass die Schweiz schon seit immer neutral war und das auch in der Verfassung steht Und dass jetzt eigentlich die Version vom Christoph Blocher Das ist der ehemalige Parteipräsident von der SVP einen ehemmaligen SVP-Bundesrat Dass seine Vorstellung was Neutralität heisst Nämlich Neutralitat als Geschäftsmodell, dass dies eigentlich eine Verfassung geschrieben wird Also dass man wie die Definition ändert und verschärft.
00:04:23: Das ist das, was diese Initiative
00:04:25: fordert.".
00:04:26: Und ich glaube, was noch wichtig ist für den Kontext – wenn wir über etwas abstimmen haben, das Gefühl, okay, jetzt ist es aktuell, aber es braucht ja immer mehrere Jahre.
00:04:35: Und das Timing ist interessant, weil die Initiative hat Christoph Blocher ins Leben gerufen nach dem Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine, wo nämlich die Schweiz sogenannte Sanktionen übernommen hat gegenüber Russland Schadet gewisse Teile der Wirtschaft.
00:04:53: Und dort hat Christoph Blocher gefragt, Moment!
00:04:56: Da können wir weniger profitieren, wenn die Schweiz eine Sanktion übernimmt und darum hat er das ins Leben gerufen.
00:05:03: Danke für diese kurze Zusammenfassung.
00:05:05: Kannst du dann sagen was sie auf Papier lösen
00:05:09: sollen?
00:05:09: Auf Papier geht es um Kooperationen also wie darf die Schweiz reagieren wenn es irgendwo Konflikte gibt?
00:05:19: Ich habe vorhin die Sanktionen erwähnt und was ich noch krass finde, das ist sehr typisch für die Politik.
00:05:23: Alle reden über ihr Wort aber niemand erklärt einem das Wort.
00:05:26: Sanktsionen sind wie wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen.
00:05:29: Also Sankzonen sind so etwas wie oligarchige Gelder einführen oder Geldwöschereie verhindern oder Ölexport verbieten.
00:05:40: Das sind nicht militärische Arten wie Schweizer reagieren darauf wenn einem z.B.
00:05:45: ein Angriffskrieg passiert?
00:05:48: Um diese Sanktionen geht es zu einem Teil.
00:05:51: Es geht aber auch darum, die Schweiz mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten im Fall von Krieg.
00:05:58: Die Antwort der SVP ist nein!
00:06:00: Wir machen einfach die beste Armee der Welt so, dass wir gar nicht angewiesen sind auf Kooperation und Frieden bekommen wir durch Angriff anstatt der Kooperation.
00:06:10: Und das Ganze bezieht sich auf die Verfassung.
00:06:14: Wir haben ein Gesetz.
00:06:17: Gesetze sind einfacher zu ändern, das können wir im Parlament auch machen ohne dass die Bevölkerung abstimmen kann.
00:06:24: Aber für die Verfassung, um etwas anderes zu ändern – weil es etwas Statisches ist und etwas viel langsamer wäre, dass dort eine Bruschenabstimmung drüber.
00:06:34: Wenn jetzt diese Neutralitätsinitiative angenommen wurde und das schon passiert wäre zum Zeitpunkt der russischen Invasion in Ukraine?
00:06:44: Reden wir mal über diese.
00:06:47: Was wäre dann anders gewesen?
00:06:49: Also, was hat die Schweiz anders gemacht oder können machen?
00:06:53: Die Schweiz hat dort erst nach massiven Druck-Sanktionen gegenüber noch gegen Russland.
00:07:01: Damit hatte Putin ein bisschen weniger Geld in seiner Kriegskasse.
00:07:05: Das heisst, wenn die Neutralitätsinitiative schon passiert wäre, konnte er das nicht mitübernehmen und ... Wir hätten dazu beiträgt, dass ich Rieges Kassen noch grösser gewesen wäre.
00:07:18: Was ja gar nicht neutral ist?
00:07:20: Was ja ultra-nöt neutral ist!
00:07:22: Aber wir alle kennen das Zitat vom Desmond to do.
00:07:25: oder also wenn du neutral bist in Situationen von Ungerechtigkeiten, dann bist du auf der Seite des Unterdrückers und das ist in diesem Fall ein super Beispiel.
00:07:32: Neutralität ist sehr im Vagenbegriff.
00:07:34: Das ist eigentlich spannend, dass du jetzt dieses Zitat aufgreifst weil natürlich die Schweiz Auch im Zusammenhang mit dem südafrikanischen Appartheitsregime damals megafest kritisiert worden.
00:07:49: Beziehungsweise in der Aufarbeitung, die ja in der Schweiz immer so ein bisschen stockend passiert, kommt immer wieder auf.
00:07:56: und was ist mit Südafrika?
00:07:58: Und auch dort ist es so dass die Schweizer das Appartheresystem gestützt hat und andererseits Das Unternehmen der Familie Blocher Emschemi war auch schon in der Kritik, weil sie weiterhin trotz einem weltweiten Boycott zu dieser Zeit schon Geschäft gemacht haben.
00:08:17: Und wenn ich das richtig verstanden habe dann ist es ja nicht nur ein weltweiter Boycott gewesen sondern auch die Sanktionen von verschiedenen Ländern, die mit Kulfen haben dass das Apartheid-Regime gestürzt wurde.
00:08:32: Ich finde das ist ein positives Beispiel von Sanktionen.
00:08:36: Es gibt leider auch negative, aber das ist ein positives Beispiel.
00:08:41: Und ich glaube was jetzt so in letzter Zeit oft und ich bin mega froh was oft jetzt aufgegriffen worden ist, ist dass es eigentlich wie du auch schon gesagt hast wirklich so eine Blocherinitiative ist wo megafest so aussieht als würde es wirklich einfach so um seinen Wille gehen und seine Idee wo er da so im Leider nicht ruhig stand.
00:09:04: Es gibt Recherche vom Waff-Kollektiv, ein kleines Shoutout an dieser Stelle ans Waff Kollektiv.
00:09:11: Das sind diejenigen, die auch von Palantir verklagt worden sind.
00:09:14: Geile Sierchen!
00:09:16: Und Lobbywatch zusammen, wo wir geschaut haben wie diese Initiative eigentlich finanziert wird und auf der Ja Seite steht ganz oben Herr Christoph Blocher mit zwei Millionen Franken.
00:09:35: Das ist auch der Grund, warum wir die Friedenstube absolut überall sehen.
00:09:40: Also wenn eine Kampagne so sichtbar ist, dann ist unvorstellbar viel Geld dahinter.
00:09:48: Und es ist ja schon nicht nur der Blocher, sondern auch die SVP.
00:09:52: Wir sind ja immer ... bevor man über eine Initiative abstimmt in der Schweiz, dann wir im Parlament auch abstimmen zum quasi unsere offizielle Meinung abgeben.
00:10:03: Und der Bundesrat sagt nein zu dieser Initiative und alle Parteien außer die SVP sagen auch Nein zu dieser Initiativen.
00:10:11: Und woran der Blocher-und-SVP sich orientiert in dem Ganzen ist so eine Vintage Vorstellung von Neutralität.
00:10:18: also so ... und alte Formen von Neutralität, die man Krieg führt für die Interessenzwahrung.
00:10:24: Und zum Glück ist seitens moderne Völkerrecht erfunden worden – so etwas wie Menschenrechte oder Verbot der Aggressionskriege.
00:10:32: Das heisst diese Neutralkeit ist völlig veraltet.
00:10:36: Wo das SVP wirklich steht wenn es um Neutralitäten geht, da habe ich einfach zwei Schlüsselerinnerungen seit ich im Parlament bin.
00:10:46: Der Parlamentspräsident vom ukrainischen Parlament, Stefan Russlandschuk hat einen diplomatischen Besuch abgestattet und SVP den Raum verlangt.
00:10:56: Das ist das eine.
00:10:57: Und das andere ist der Aussenpolitiker von der SPD Fabian Molina, angesichts des Genuzid von Israel Schweigesekunden verlangte für Tricks Opfer und in FDP-Nationalratspräsidentin unterbrochen hat?
00:11:16: Und dann hat die SVP als Reaktion applaudiert.
00:11:19: Man darf nicht applaudieren im Nationalratzahlen, das ist verboten.
00:11:23: Außer jemand hat Geburtstag, ironischerweise oder jemandem gündige parlamentarische Jasturnier.
00:11:28: Dann darf man klatschen.
00:11:29: Sonst nicht!
00:11:30: Kein Witz... Und er hat die Schwiegensekunde verlangt und sie hat ihn unterbrochen.
00:11:34: Die SVP hat applaudiert und sie haben nicht nur ihre Entscheidung applaudiert sondern sie haben auch Lärm gemacht damit Nachdem man Schwiegesekunden verlangt hat, von einem Genuzid.
00:11:47: Wir hatten noch eine Schwiegensekunde nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine und das Mal wurde es aber nicht erlaubt.
00:11:55: Und dort sehen wir wie ein neutraler Staat der Absender dieser Initiative.
00:11:59: Ja, aber auch um Liebe zum Frieden!
00:12:02: Also ich muss sagen so diese weissen Tauben regnet mich wirklich auf den im Stadtbild weil ich das Gefühl habe... Das ist jetzt wirklich einfach frech.
00:12:11: Es ist so klar, dass die Initiative im Putin in den Händen spielt.
00:12:15: Es ist also so klar das es dort um zwei so Big Babo-Dudes geht, nämlich einen Blocher und einem Putin... Also warum hat die Schweiz eigentlich so gerne so grosse starke Männer?
00:12:29: Weil das Konzept nicht verletzlich war oder?
00:12:36: Das ist unglaublich patriarchal.
00:12:38: Also die Vorstellung von Isolation und Angriff anstatt Kooperation in Situationen, wo man sich bedroht fühlt.
00:12:48: Ich glaube wenn man sich beruht fühle dann gibt es verschiedene Arten zu reagieren.
00:12:51: oder man kann mit Traur reagieren darüber wie viel Gewalt das am passieren ist und am eskaliert werden ist.
00:12:58: Man kann mit Angst reagieren was eine sehr gesunde Reaktion wäre auf Bedrohung.
00:13:03: Man kann mit Solidarität reagieren.
00:13:06: Aber das ist alles für Pussis, oder?
00:13:09: Das ist wie Männlichkeit und so dass patriarchal prägt.
00:13:13: in Prinzip von vermeintlicher Stärke lässt eigentlich nur Wut und Aggression zu.
00:13:19: Und wenn man es auf Neutralität bezieht und auf Krieg dann ist die einzig patriarchale Reaktion darauf ist Angriff.
00:13:29: Die einzige Reaktion darauf ist bewaffnete Neutralität in der Verfassung festzusetzen.
00:13:36: Wenn man ja nicht auf die Sorge haben darf, das macht man mega angst.
00:13:40: Wir müssen unbedingt mehr miteinander kooperieren.
00:13:42: aber es heisst auch dass wir verletzlich sind und uns nicht können einbilden, damit wir die stärksten Armee von der Welt mit den Steuergeldern aufbauen
00:13:51: können.
00:13:51: Ich habe jetzt den Sommer am Letten oft so Dudes gesehen, wo Tattoo so ganz groß auf der Brust kam und standen ist Trust No One.
00:14:00: Ich habe mich gefragt wer hat das gestochen?
00:14:02: Die Schweiz kommt mir ein wenig vor wie so ein Dude, der so ist ... Wir können das selber!
00:14:11: Und dann wachst du aber wieder in so etwas... Ja wir sind ja mega
00:14:17: klein.
00:14:21: Ich finde es so krass, wie auch der Blocher in seiner Kampagne dort so hin und her schwankt.
00:14:27: Und dass ja eigentlich ganz klar auch eine Verarschung ist vom Schweizer Wahlvolk.
00:14:32: Also ich finde man kann das fast nicht ernst nehmen.
00:14:36: Dann lässt er ins Gesicht so ganz klar verschleiern die Konzepte vorwerfen wo jeder weiß okay also das stimmt jetzt Was stimmt jetzt wirklich nicht?
00:14:47: Ich finde, dass du so gut bist mit dem Trust No One.
00:14:50: Weil Trust no one heisst gleichzeitig auch ich kann alles alleine schaffen und ich muss alles alleine schaffen.
00:14:58: Und beides stimmt ja nicht!
00:15:00: Eine ironische oder Schweizer Neutralität in dieser Verfassung ist, dass die Schweiz nie selbst bestimmen hat, sondern zu der es im neunzehnte Jahrhundert war, wo das in die Verfassung geschrieben wurde.
00:15:10: Das sind einfach die damaligen Grossmächte, haben das festgelegt.
00:15:13: Die haben verschiedene Teile von der Welt, neue Ufteile von Europa und haben gesagt okay und die Schweiz ist neutral.
00:15:18: Wir haben das nicht erfunden.
00:15:20: Grossmacht haben sie erfunden Das war Trust No One, sondern jemand anderes hat das für uns festgelegt.
00:15:27: Das war nicht ein Akt der Unabhängigkeit von der Schweiz.
00:15:30: historisch gesehen und was ich auch krass finde an Typen die Trust no one entweder wortwörtlich oder im Übertreiten sind detoviert haben ist... Es verkennt ja völlig, von wann sie alles abhängig sind.
00:15:43: Wer hat sie grosszogen?
00:15:45: Wer hat ihnen etwas beibringt?
00:15:48: Wer prägt?
00:15:49: Wer pflegt wenn sie krank sind und wer wird sie pflegen wenn sie wieder krank ist?
00:15:54: Trust no one isch ein Lüge an sich selber... Yes!
00:15:58: Der hat deine Brust wachsbrang!
00:16:04: Weil wir immer in Abhängigkeiten landen.
00:16:06: Die Frage ist, sind es respektvolle Abhängigkeiten auf Augenhöhe?
00:16:11: Oder reden wir uns das ganze Leben ein, dass wir niemand brauchen und einfach auf Angriff gehen?
00:16:18: Ich würde gerne mit dir noch einmal über das Konzept von Neutralität schwarzer, der da hinten steckt.
00:16:23: Du hast vorhin wunderschön gesagt Es ist so eine Vintage Vorstellung von Neutralität Und das bringt mich auch zu... Ja, dem Konzept wo Tanan dort mit Ihnen bringt die Diskussion nämlich das Neutralitätstheater.
00:16:39: Ich würde sagen wir lassen dir das kurze Definition an und dann können wir auch über das Theaterhafte nochmal schwarzen, weil mich bin mega fest interessieren wie du das Schweizer Neutralitätstheater so wahrnimmst und wo es dir so reinkommt.
00:16:54: Sehr gern!
00:16:55: Also Neutralität ist ja erst einmal einfach eine politische Praxis.
00:16:59: Aber in der Schweiz ist es Teil unseres nationalen Selbstbildes, das heißt es ist identitätsstiftend und es ist so eine Art Meistererzählung geworden.
00:17:11: Wir erzählen uns hier die Schweiz sei friedlich vernünftig humanitär Und eben neutral.
00:17:19: Das heißt andere frühen Krieg wir vermitteln andere sind verstreckt Wir bleiben draußen.
00:17:24: Und genau hier beginnt eben das Neutralitätstheater, der Begriff knüpft zuerst mal an Debatten über Gedächtnis oder Versöhnungsthater in Deutschland an und mich interessiert dabei vor allem wie eine Gesellschaft denn sich selber erzählt?
00:17:40: Welche Rolle spielt man selbst wenn man auf die eigene Geschichte schaut?
00:17:45: im Schweizerischen Neutralitätstheater spielt die Schweiz eben die gute die unbeteiligte die hilfsbereite die die moralisch immer auf der richtigen Seite ist.
00:17:55: Das heißt nicht, dass wir uns in der Schweiz mit unserer Geschichte nicht auseinandersetzen.
00:18:01: im Gegenteil es gab immer wieder zwar durch Druck von außen immer wieder Auseinandersetzungen und Kommissionen und Forschung und Ausstellung und öffentlichen Debatten aber sie finden ja durchaus statt.
00:18:15: und gerade in den letzten Jahren werden Verstrickungen durchaus auch benannt.
00:18:20: Aber sie erscheinen einfach oft als Einzelfälle, als dunkle Kapitel und als bedauerlicher Ausnahmen.
00:18:27: Die dominante Erzählung von der guten Schweiz bleibt einfach bestehen!
00:18:32: Die Neutralität als identitätsstiftende Erzählung erlaubt eben dieses Gutsseins-Theater.
00:18:39: Das heißt wir können über Vergangenes Unrecht sprechen ohne grundsätzlich zu hinterfragen, wie wir uns als Gesellschaften verstehen.
00:18:49: Also was sind die Zusammenhänge und wie erzählen wir uns in der Gegenwart?
00:18:54: Wer kommt ihnen nicht vor?
00:18:56: Wer wird bewusst auch vergessen gemacht?
00:18:59: Und welche Konsequenzen hat diese Erzählung?
00:19:04: Wir sprechen immer wieder so, als ob Sachen früher passiert sind und in der Gegenwart keinen Einfluss haben.
00:19:11: Und so wird eben strukturelle Gewalt zu eine Reihe von Einzelfällen.
00:19:14: Koloniale Verstrickungen, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Abelismus oder eben wirtschaftliche Ausbeute erscheinen voneinander getrennt.
00:19:23: Dadurch müssen wir nicht fragen was sie miteinander verbindet?
00:19:28: Wie hängen diese Sachen zusammen?
00:19:30: das heißt Welche Auswirkungen hat das Ganze in unsere Institutionen, in unseren Gesetzen?
00:19:36: In unserer Vorstellung von Zugehörigkeit zum Beispiel auch bis heute.
00:19:40: Das Neutralitätsdate ist für mich deshalb ein Instrument um diese Kontinuitäten sichtbar zu machen.
00:19:45: Es fragt nicht nur was es damals passiert sondern wie wirkt die Geschichte bis heute weiter.
00:19:52: Wer profitiert noch immer von diesen bestehenden Verhältnissen und wer trägt vor allem die Folgen davon?
00:19:59: Das zeigt sich auch, wie wir ein schweizerisches Wir zum Beispiel verstehen.
00:20:04: Manche gehören selbstverständlich dazu andere stehen ständig auf Bewährung das heißt sie müssen sich anpassen dankbar sein oder ihre Loyalität ständig beweisen oder eben ihre Zugehörigkeit immer wieder verteidigen.
00:20:18: Wer zu sichtbar, zu religiös, zu laut oder zu kritisch ist kann aus diesem Via einfach willkürlich wieder herausfallen.
00:20:26: Wer auf strukturelle Gewalt hinweist wird schnell selbst zur Störung erklärt.
00:20:30: Plötzlich reden wir eben nicht mehr über das Problem das benannt wird sondern über diese Personen die die Strukturen sichtbaren machen und Probleme sichtbare machen.
00:20:42: Eine plurale Demokratie muss als Gesellschaft gerade diese Störungen aushalten.
00:20:47: Sie muss Raum schaffen für Geschichten, die bisher einfach nicht vorgekommen sind – für Menschen, die selbstverständlich Teil dieses Landes und jeden Tag dazu beitragen, dass die Schweiz zu dem Ort wert ist.
00:21:02: Wer nicht Teil unserer gegenwärtigen Erzählung ist, ist auch nicht Teil einer Zukunft, die wir
00:21:08: zusammengestalten.".
00:21:10: Das heißt, das gesamte Konzept des Neutralitätsthater soll uns dabei helfen zu fragen.
00:21:16: Was bleibt hinter dem Bühnenbild verborgen?
00:21:18: Wer darf die Geschichte der Schweiz erzählen und was verändert sich wenn auch jene Menschen mitsprechen, die in der bisherigen Erzählung nicht vorgesehen waren
00:21:31: Ein Teil des Textes von Hanan erinnert mich auch an Diskussionen der Neutradietats-Initiative, nämlich dass man den Schweiz eine Teilnahmslosigkeit historisch zuschreibt in einem positiven Sinn.
00:21:46: Was erstens historisch falsch ist und zweitens nicht positiv wäre, weil teilnahmslos heisst auch, man beweist keine Rückgrat.
00:21:58: Die Schweiz abhängig davon, sich so als modern zu sehen.
00:22:05: Aber wir sind nicht modern!
00:22:06: Wir sind einfach recht.
00:22:07: Das heisst nach kapitalistischen Standards sind wir sehr modern.
00:22:10: Aber wenn man schaut wie wir uns verhalten, dann sind wir überhaupt nicht modern und in diesem Sinn auch nicht neutral?
00:22:20: Ich musste heute im Nationalratsaal mir anlassen, dass ... Im Thema Asyl, kranke Kinder.
00:22:32: Trotzdem sollen zurückgeführt werden.
00:22:34: Über das müssen wir diskutieren.
00:22:37: Wir hatten es über Waffen, die zu Hause gelagert wurden und den Gewalttäter dieser Waffen haben sie festgestellt, dass sie bestraft werden.
00:22:47: Hier wurde der Gegenargumentiert.
00:22:50: Ein SVP-Nationalrat namens Jean-Luc Ador ist aufgrund des Rassismus... wurde auch schon angeklagt und ich glaube verurteilt.
00:22:58: Der hat dann sein Wort um angefangen mit ... Er sei ein Mann, er habe Waffen zu Hause und er hat also noch nie eine Frau getötet.
00:23:06: Und das ist ein gewählter Volksvertreter!
00:23:08: Es gibt im Nationalrat mehrere Männer, die verurteilten oder angeklagten sind wegen verschiedenen Formen von Gewalt.
00:23:16: Also sie haben sich diskriminierend güssert, sodass es unter den Rassismusstrafnamen geht.
00:23:24: dass schon ein bisschen aufgearbeitet wurde, ist, dass sie Gewalttätigkeiten gegeben haben gegen Partnerinnen und Ex-Partnerinnen.
00:23:29: Und die sind immer wieder gewählt worden!
00:23:33: Das ist unser Verständnis von was das okay ist in der Schweiz wenn es um einen weißen Mann kommt.
00:23:39: Also das wird mir im Parlament immer wieder vorgeführt.
00:23:44: dass das darf und wer das für die Schweiz darf stehen.
00:23:48: Jede Schulklasse, in der uns Bundeshaus kommt, ist repräsentativer für die Schweizer als unser Parlament?
00:23:55: Ich glaube, auf den Naht ist die Schweiz mit dem ja doch auch mit der Welt verbunden.
00:24:01: also es gibt so diese Art... Scheinheiligkeit in allen möglichen Kommunikationen über das Selbstbild und was dann wirklich läuft.
00:24:11: Und trotzdem muss ich sagen, Tannan und ich, wir kommen ja beide aus Deutschland und ich glaube für uns ist es so megafest Gegenstand von härterm Wunder wie Leute das zusammenbringen also wirklich so dass Bild der Neutralität während ihr eigentlich ganz offen liegt wo die Schweiz nicht neutral war oder ist und dass meistens Geld, also Handel wirtschaftlicher Aktivität, dort eine Rolle spielt.
00:24:46: Also hast du irgendwie Erklärung wie das zusammengeht?
00:24:49: Ich glaube es geht um Machterhalt.
00:24:52: wenn mir in der Schweiz würde anerkennen wer das alles zu unserem Land dazugehört und auch von wem es in einer Entrechtung wir abhängig sind, unser Wohlstandabhängig ist.
00:25:07: Dann könnten wir uns nicht mehr einreden, dass wir den Riechtum alle ganz selber verdient
00:25:13: haben.".
00:25:14: Das ist ja die grosse Diskussion wenn sich Leute angriffen fühlen durch das Konzept der Privilegien.
00:25:19: Wenn man unsere weiße Leute erklärt, dass sie Privileger haben, dann kommt bei vielen das Gefühl, man spreche ihnen alles ab, wo sie jemals ... erreicht haben.
00:25:33: Und ich glaube, dieser Verteidigungsmechanismus muss hier fest am Spielen.
00:25:37: Ich rede jetzt als Politikerin ganz viel über Demokratie und bedanke mich, dass ich irgendwie Vertreterin bei vom Volk-Trademarkt – aber von diesem Volk in der Schweiz vorgezwungen ist!
00:25:51: haben nicht einmal das Recht zum Abstimmen oder Wählen, obwohl sie von der politischen Entscheidung genau so betroffen sind.
00:25:56: Und wenn wir all das anerkennen würden, dass unser Wohlstand von Gastarbeiterinnen und Migranten kommt und v.a.
00:26:05: die Ausbietung kommt von so vielen Menschen, dann könnten wir uns nicht mehr einreden, dass wir so reich sind, weil wir die Geilsten sind – und das wollen wir nicht!
00:26:15: Das hat nämlich wieder sehr viel mit Verletzungen zu tun und mit Verantwortung übernehmen.
00:26:20: Da sind wir eigentlich auch beim Thema unter anderem das Bild oder die Verzellung der Neutralität.
00:26:28: Auch eine Verzsellung ist darüber wer zugehört und wer nicht, welche Geschichten wichtig sind und welche nicht.
00:26:35: Du hast jetzt schon über migrantische Menschen geredet.
00:26:38: In deiner Arbeitssätze studierst du dich sehr viel für queere Menschen ein.
00:26:42: Dort kann man ja alle parallelen ziehen Zwischen Geschichten, die ganz klar – also wenn man wieder auf diese Initiative geht.
00:26:51: Die gehen ganz klar vor dem Grosspappi der Nation, einem Blocher aus.
00:26:59: Aber welche Geschichte fehlen eigentlich?
00:27:01: Wenn man die Schweiz so erzählt...
00:27:04: Im Bundeshaus ist am Mittagspause vom Eins bis zum Drei und dann schwärmt alle aus an den Lobbyanlass und dann ist es plötzlich ganz still und leer im Bundeshaus.
00:27:14: Dann wird plötzlich der Anteil von POC mega gross, weil dann wird putzt.
00:27:21: Und wenn wir wieder zurückkommen, merkt man gar nicht wer die Arbeit gemacht hat.
00:27:26: Das ist etwas, was ich in der Session denke.
00:27:30: Die meisten Geschichten werden nicht erzählt oder beziehungsweise die wenigsten Geschichten.
00:27:35: Etwas, das ich in den Politik immer wiedermerke, ist wie relevante Frage ist, wer wird ernst genommen?
00:27:42: Queerenmenschen.
00:27:43: Und ich glaube, das hat viel mit Neutralität zu tun wird häufig geschumpfen wenn sie von eigenen Erfahrungen erzählen weil man dann sagt ihr seid ja voreingenommen und ihr macht hier Identitätspolitik.
00:27:55: und das sehen wir bei vielen anderen minorisierten Menschen ebenfalls.
00:27:58: Der Tamara vonicello und mir wird es zum Beispiel sehr oft vorgeworfen dass wenn wir aus unserer eigenen Erfahrung berichten dass queere national rettinnen dass wir nicht neutral sind aber die übervertretendste Berufsgruppe im Parlament Das sind Landwirte, das sind Bauern.
00:28:14: Und wenn die erzählen, wird sie ihnen als Expertise ausgeleitet.
00:28:18: Wenn man aus der eigenen Lebenswelt erzählen kann, ist es eine Form von Expertisen, wo man nicht einfach Ausbücher oder Ausbilder nehmen kann.
00:28:27: Es gibt immer wieder Sitzungen, welche älteren Herren erzählen aus ihrem Leben ... in der Bildungskommission, wo ich bin.
00:28:35: Ich kann es durchaus sein, dass einer etwas sagt wie ... Also meine Gussine ist Lehrerin und an ihrer Schule ist das und das passiert.
00:28:42: Und er fühlt sich enttiedelt.
00:28:44: Er hat das Gefühl auch ein Anrecht auf das.
00:28:46: Es wird ihm nicht akkredit als Fahreignoheit.
00:28:49: Sondern er ist ja wieso eine neutrale Version von einem Schweizer Mensch?
00:28:54: Und darum darf er seine Erfahrungen erzählen.
00:28:56: Wenn aber Leute, die von den Normen abweichen, von ihren Erfahrungen zu erzählen Dann ist es vorig noch heute nötige Expertise.
00:29:03: Und das sei da sehr viel drüber, weil er als Neutral gilt und wer nicht.
00:29:08: Apropos so individuelle Geschichten und welche davon zählen?
00:29:12: Es gibt einen Blickartikel über Blochers Tour de Suisse wie er die Kampagne macht in der ganzen Deutsch Schweiz und erzählt warum das wichtig ist.
00:29:22: Der ist zwischen Hanan und mir hin und her gegangen und wir mussten unglaublich lachen!
00:29:27: Weil der ein Zitat drin ist wo Blocher erzählt, ich erinnere mich noch gut daran als Schaffhausen bombardiert wurde.
00:29:36: Die Deutschen seien ganz nah gewesen auf der anderen Seite des Rheins die Schweizer im Zweiten Weltkrieg nur wegen ihrer strikten Neutralität verschont geblieben.
00:29:45: also das heißt er macht eigentlich so diese Kampagne zieht er auf an seiner individuellen Erfahrung aber viel von diesen Straybombs, wo da in Schaffhausen gefallen sind.
00:29:58: Er lässt aus dass diese... Dass Schaffhausen nicht von den Deutschen bombardiert wurde sondern von der Amis und die wussten einfach nicht wo die Grenze ist.
00:30:06: also sie haben die Schweiz verwechselt mit Deutschland was ja auch zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs schwierig war weil die Schweiz sich eben nicht positioniert hat.
00:30:17: Und ich finde es aber so witzig das er kommt und sagt Ich erinnere mich an das.
00:30:23: Und das zählt dann für uns?
00:30:27: Ja, ich finde es auch krass, dass er einfach auslässt, dass es allgemein wissend ist, dass die Wombartierung sehr war.
00:30:34: Es ist aber auch in meinen Augen keinen Zufall, dass der von Weltkirchen erzählt wird.
00:30:39: Weil was wir im Moment sehen unter anderem von den jungen SVP, dort explizit und bei der SVP implizit... ist, dass sie die Assoziation zur Welt kriegen und aufbringen wollen, wenn es um Neutralitätsinitiative geht.
00:30:52: Also wie immer schaffen sie mit Angstmacherei.
00:30:55: Sie arbeiten damit, dass die Bevölkerung merkt, es sei unruhiger geworden, das internationale Gefüge ist weniger stabil – und ignorieren dabei völlig, was diese offizielle Informationen sind.
00:31:07: Der Bundesrat gibt jedes Jahr ein offizielles Sicherheitspapier, aus dem sie die aktuellen Bedrohungslage einschätzen.
00:31:14: Sie sagen dort sehr deutlich, dass ein Angriffskrieg im Sinn von einem Bodenkrieg in der Schweiz quasi auszuschliessen ist.
00:31:21: Ich bin auch nicht sehr klar, wo die Bedrohungen liegen – die realen Bedrohhung sind.
00:31:25: Die Hybridikriegsführung, wo unter anderem Cyber-Angriffe etwas Wichtiges waren und man mega ernst nehmen musste... und dass diese Information der Bevölkerung eine wichtige Form von Kriegsführung ist, die man mega aufpassen muss.
00:31:39: Das heisst was wir eigentlich brüchten sind nicht alte Politiker, die Weltkrieg Erinnerungen auspacken sondern wir bräuchten Informatik-Nerds, die Cyberangriffe hindern und mehr Geld, das in dieser Art von Sicherheit fließt.
00:31:58: und
00:31:59: wir brauchen ... Unabhängiger Journalismus, wo die Hauptantwort ist auf die Desinformation der Bevölkerung.
00:32:08: Das heisst es war wahrscheinlich eine gewisse Überlegung, dass er anfängt von... Bombardierungen reden, weil von diesem versuchte Initiative profitieren.
00:32:19: Die junge SVP hat auch ein ganzes AI-Video verbreitet wo irgendwie der junge Schweizer sein Mami sagt er muss jetzt in den Krieg ziehen aber machte keine Sorgen mir passiert nichts.
00:32:29: und dann haben sie wirklich so die Szenarien des Bodenkrieges das ja eben ausgeschlossen ist in der Schweiz laut Expertinnen dargestellt was ich Unbeschreibliche Spektlose finde ich gegenüber allen Leuten, die diese Pharmaforik schon erleben mussten.
00:32:46: So etwas per AI generieren, wie so ein Bubetraum von einem spannenden Film finde ich wirklich zum Kötzeln!
00:32:52: Also vor allem teilweise von diesen Regierungen bombardiert, wo sich die SVP weigert zu sanktionieren?
00:33:01: Ja
00:33:01: mega fest und... Wir beschliessen immer mehr Sparrmasnahmen bei der Entwicklungs- zusammenarbeit, was eigentlich eine wichtige Form ist von Friedensförderung.
00:33:13: Und dort sparen wir dann wiederum.
00:33:15: aber die Rüstungsindustrie in der Schweiz ist gross und mehr Krieg heisst mehr Waffe weh, heißt mehr Cash für die Schweiz.
00:33:25: Ich glaube, was hier noch interessant ist eigentlich auch die Frage so um welche Sicherheitsinteresse geht es denn dort?
00:33:31: Also ich fühle mich nicht sicherer wenn die Schweiz ein weiteres Mal sich ja wie ein Feindchen im Wind bewegt und dabei einkäscht.
00:33:41: Also offensichtlich für alle also wirklich ganze Weltmacht wird's drüber wie die Schweiz schon immer in allen Konflikten einfach cash gemacht hat.
00:33:51: Und wenn das aber gleichzeitig mit so.
00:33:53: der Grosspappe jammert vor sich an und bettelt uns an, dass wir doch für den Friedensoll hat kämpfen.
00:34:00: Ich habe irgendwie Flyer gesehen von der Bewegung für Neutralität, Beine abkürzt.
00:34:08: Wow!
00:34:09: Very telling wo John Lennon drauf ist... Es ist so lächerlich, aber irgendwie ... Ich muss sagen.
00:34:17: Man macht es gleichzeitig auch angst, weil ich das Gefühl habe... Es ist wirklich ein Rütteln am Bild von wer sind wir?
00:34:25: Also diese Plakate sollen uns täglich drei erinnern um welches Sicherheitsinteresse es geht und wer da die Hose an hat!
00:34:34: Ich glaube, wenn man über die Plakate redet... Wir haben in der letzten Folge mit Melinda auch schon darüber geredet.
00:34:39: Über Komplizenschaft auf den Nahtzug.
00:34:43: Wer drückt eigentlich die Plakat und wer findet, dass es okay ist?
00:34:45: Falsche Information überall in der ganzen Schweiz spreaden!
00:34:49: Aber für mich ist es auch eine Erinnerung an das Vermögen von dieser Familie.
00:34:54: Ich google das irgendwie alle halb Jahre, weil ich es immer wieder nicht kann glauben.
00:34:58: Die Familie Blocher ist einer der... Wohlhabens der Familie in der Schweiz, sie haben ein Vermögen von fünfzehn fucking Milliarden.
00:35:06: Ich kann mir das nicht mal vorstellen...
00:35:07: Ich auch nicht!
00:35:08: Ich habe letztendlich in einer Runde eine Spiele gespielt, die war, wenn ihr eine Milliarde hättet was würdet ihr verändern in der Welt?
00:35:16: Und dann sind wir so am Strategisieren gewesen und ich hab hinterher die Zahl gesehen und gemerkt, dass passiert schon.
00:35:23: Natürlich macht das ein Unterschied und ich finde dort auch das Interessente wieder, wenn man über Neutralität redet.
00:35:29: Oder wie neutral ist denn ein Wahlkampf?
00:35:32: Wie objektiv kann man da eigentlich bewerten, wenn die eine Seite den Geld innen puttert?
00:35:39: Einfach weil sie kann!
00:35:40: Weil der Blocher weiss auch, dass die Abstimmung wahrscheinlich nicht durchkommt oder zumindest güssert, dass es eine Chance gibt, dass sie nicht durch kommt.
00:35:50: Aber einfach weil du kannst... Das macht Angst, weil dann wissen wir okay es geht.
00:35:56: Dort auch wieder mal nicht einfach um den Sieg auf der kurzen Run sondern längerfristig.
00:36:04: Um eine Verschiebung von der Wahrnehmung und einer Verschierbung des Kurses.
00:36:09: Und das finde ich mega scary!
00:36:12: Wenn ich da jetzt gerade noch weiter ranten kann, denn auch weil ich das Gefühl habe dass der bloche Figur ist
00:36:22: Ich bin wirklich schockiert.
00:36:24: In Deutschland ist das Konzept von einer Brandmauer gescheitert?
00:36:29: Ja, aber in der Schweiz haben wir das Konzepten.
00:36:30: In der
00:36:31: Schweiz habe ich schon mit so vielen White Dudes geredet, die einfach fasziniert sind vom Lachen und sich nicht abgrenzen können.
00:36:40: Es gibt ein Interview im Tag vor einem oder zwei Jahren, wo man über den jungen Tatrede spricht und sagt, dass sie nicht so wichtig waren.
00:36:51: Es ist wie ein Interview.
00:36:52: Ich habe das gelesen, mit all seinen Grosspappi antworten und ich habe beim Lassen gemerkt, oh shit!
00:37:00: Was man den Menschen in so häufig Grosspappe hat?
00:37:03: Die Bombartierung von Schaffhausen.
00:37:05: Ja
00:37:05: was?!
00:37:06: Der Kollege ist nicht unser Grosspappy.
00:37:08: Das ist der Urgroßpappy!
00:37:11: Und die Nähe, oder diese Nähe wo Leute verspüren ... Ich weiss genau dass ein Christoph Blocher näher ist ... am Schweizer Volk als ich.
00:37:24: Sogar die White Boys, die Link sind und sich als Alice verstehen.
00:37:29: Wo ich so merke... Ja also die homosoziale Faszination für einen Mann!
00:37:36: wo ein Machen ist.
00:37:37: Ja, und da sind wir aber eigentlich auch wieder bei dem patriarchalen Sicherheitsverständnis oder?
00:37:43: Was heisst eigentlich Sicherheitspolitik?
00:37:45: Man denkt immer an Armee, man denkt immer am Militär, man denke immer auf Krieg!
00:37:50: Und das liegt daran, dass all die Buben vom Urgrosspapy-Blocher bis hin zu den White Boys, die du erwähnt hast, wachsen alle auf damit, dass Kriege irgendwie spannend ist, aber dass es auch die einzige Bedrohung ist.
00:38:05: Dass das hier ist was die eigentlich Sicherheit bedroht und dass die Antwort immer Angriff ist und nie Verletzlichkeit oder Kooperation.
00:38:14: Das ist so die patriarchale Erzählung von was eigentlich Bedrohrung ist und Neutralität steht dann am liebsten für Sicherheit.
00:38:22: Man darf es aber ja nicht Geborgenheit nennen weil das wäre wieder sehr weich und weiblich kronatiert.
00:38:30: Sicherheit wie auch so viel anderes heissen.
00:38:33: Es gibt so viele Arten, wie auch White Boys bedroht sind aber wie alle anderen noch mehr bedrohen sind.
00:38:40: oder was heisst eigentlich Sicherheit?
00:38:41: Sicherheit würde ich mir heissen dass ich in einem chillen Mund auf dem Heimweg sein könnte ohne dass ich ein Erstklass Geha muss haben dass sich irgendwie der Nacht im Zug in Ruhe geladen wird weil what the fuck ist das?
00:38:53: und Sicherheit würde ihr mich heissen dass wir in unserem Alltag unsere Freihöhe befalten können und uns selbst sein, ohne dass wir uns Angst haben müssen.
00:39:03: Also ganz viele Formen von Sicherheit, die die Jungs nicht kennen, teilweise kennen, aber ja, nicht dürfen zugeben, dass sie ihre Sicherheit bedroht.
00:39:12: Wir haben jetzt recht viel über den Blochen geredet und ich muss sagen, ich habe mich jetzt auch ein bisschen in Rage gerede.
00:39:20: Eigentlich geht es ja wirklich darum, warum reden wir über ihn in diesem Kontext soviel?
00:39:25: weil auf den Naht er das so single-handedly durchdruckt, aufgrund seiner eigenen Interessen und ihnen von seinen Enkeln.
00:39:35: Und weil seine Narrative und seine Verzellung der Geschichte der Schweiz und wie die Schweiz ist und was sie geredet hat eigentlich maßgeblich ist... für die Initiative und für die Schweiz, und für eine Diskussion darüber.
00:39:52: Also das heisst seine Narrative ist dominante Schweizer Narrative, deren wir uns irgendwie bügen müssen.
00:40:01: Und ich finde gerade wenn man über das Thema Neutralitätstheater redet ganz fest geht es um Erinnerungspolitik.
00:40:09: Er ist jetzt mit Vierviertachtsknommel aus seiner Villa herabgestiegen zu uns.
00:40:18: öffentlichkeitswirksam, politwirksam wird die Schweiz wirklich ist und wie sie es sein hat.
00:40:25: Also so dass Feschklammerer vom wissen Altemar offenart im übertragenen Sinne aber auch ganz konkret darüber unsere Narrative weiter regieren.
00:40:39: Du hast vorhin beschrieben, dass White Boys irgendwie ein liebevolles Verhältnis haben zu ihm und ich glaube das was er repräsentiert Das kennen wir Wissen, SchweizerInnen auch einfach gut.
00:40:52: Er ist so ein bisschen wie ... Jedem Mensch sind Onkel und Grossonkel.
00:40:58: Ich glaube es ist etwas Bekanntes, das bei uns irgendwie so etwas tüpft, was man aber nicht dafür unhinterfragt lässt.
00:41:05: Er isst so einen Paupti!
00:41:07: Er ist der Paubti am Familie-Tisch, wo man ignoriert anstatt dass man ihn widerspricht.
00:41:14: Und ich glaube... Bio-Schweizerinnen ist das etwas Bekanntes.
00:41:20: und es gibt dann so ein Gefühle von Nähe.
00:41:23: Ein sehr gefährliches Gefühl von Nähen.
00:41:26: Darum tut mir manchmal die Plattformen wieder gehen, weil man kennt sie irgendwie und man tut so als wäre irgendetwas an einem Kult.
00:41:33: Die Nähe ist für mich wirklich als Außenstehende, als sichtlich marginalisierte Person, als queere Person, eine schwarze Person, ein muslimischer Person ... Mega!
00:41:44: Scary?
00:41:45: Weil ich Ich weiss, welche Geschichte mehr zählt bzw.
00:41:50: ich weisse es und andererseits bin ich mir auch relativ sicher das ist überholt und zwar so offensichtlich.
00:41:59: Und mich sehr gefreut, dass du zu uns noch einmal kommst über das Neutralitätstheater Schwarze, weil du auch viel in Zukunft schaust und von feministischen Visionen und Hoffnungen redest.
00:42:14: Du hast eben das Buch geschrieben.
00:42:16: Herz, wo es um queere Hoffnung geht.
00:42:20: und ich möchte noch einmal auf einen weiteren weirden Satz aus der Kampagne zu sprechen kommen,
00:42:28: die
00:42:28: ganz prominent irgendwie auf der Kompagnenseite von den Neutralitätsinitiativen heisst ohne vollständige Neutralität sagt die Schweiz nichts mehr wert!
00:42:41: Und dann habe ich das ane.
00:42:44: So goes.
00:42:45: Besonders spannend finde ich die Formulierung vollständiger Neutralität, das heisst man schafft einmal mehr mit einem binären Konzept entweder der Schweiz ist vollständig neutral oder es ist nicht und dann ist sie nichts wert, entweder die Schweiz ist alles oder sie ist nichts, entwirdes is superneutral oder Null.
00:43:01: Und das geht nur schon darum nicht auf weil in den letzten Jahrzehnten diese Neutralitäten anhand von Sanktionen die wir dürfen mitmachen etwas Wandelbares ist.
00:43:11: und die neue Neutralität, die mit dieser Initiative kommt, wäre sehr stark.
00:43:16: Und wandelbar heisst nicht unbedingt etwas Positives, sondern es heisst auch, dass die Schweiz teilweise Sanktionen nicht übernehmen trotz öffentlichem Druck.
00:43:24: Da denkt z.B.
00:43:25: an Sanktsionen gegenüber Israel, wo der Öffentlich-Druck riesig war und trotzdem nicht übernommen wurde.
00:43:31: Unsere Neutralkeit ist nicht etwas, das alles oder nichts ist... Und die Schweiz an diesem und ihren Wert festzumachen, ist sehr unkreative Manu-Manipulation von der Bevölkerung.
00:43:44: Wenn Sie zu dem nicht jahusagen, dann ist Schweiz nichts wert!
00:43:48: Und wenn ich in meinem Buch für Queerhoffnungen gerede, dann rede ich nicht einfach von Hoffnung von uns Queerenmenschen, sondern ich redet davon... Wir müssen aufhören, dass hoffnungsbeinahe die Denken sind.
00:43:59: Von mir spricht alles oder der Weltuntergang ist da.
00:44:02: Sondern dass wir diese Ambivalenz von Hoffnung aushalten müssen.
00:44:07: Dass wir lernen müssen, es gibt Bedrohung und Grund für Wut, Traur und Angst.
00:44:13: Und es gibt gleichzeitig Gründe zum Zuversicht zu haben.
00:44:16: Es gibt Beispiel von Fortschritt und wir müssen können aushalten, dass das gleichzeitig stattfindet ohne in so einem toxischen Optimismus zu verfallen.
00:44:24: Also eigentlich das Ablehnen des Binäres, weil die binären Kategorie die nützen den Rechten am meisten.
00:44:30: Seien sie jetzt bei Weltritten- und Weltuntergang, bei vollständiger Neutralität oder Schweiz ist nichts Werb – oder eben bei ... Wir können jetzt noch alles... arbeiten, wenn wir jetzt einfach die Initiativen annehmen.
00:44:42: Oder aber alles geht den Bachter ab.
00:44:45: Pinarität hat noch nie der Vielfalt geholfen.
00:44:49: Wenn man über Hoffnung spricht und das, was so eine Schweizer Hoffnung sein könnte... Was hast du das Gefühl, weil einem Schweizer Ohr helfen zu trauen?
00:45:02: Man versteckt sich auch hinter dem Neutralitätstheater, oder?
00:45:05: Zu trauen, das abzulegen.
00:45:08: Ich glaube ... wenn wir uns darauf fokussieren, dass wir zusammen arbeiten und einander zulassen, aber auch eine klare Haltung haben, die das zuzulassen nicht weiterbringt.
00:45:24: Dass wir ein Rückgrat haben – und ein Herz!
00:45:29: Vielleicht trifft man dort aufs Schweizer Ohr.
00:45:32: Faschistische Kräfte können sehr gut als Gefühl anknüpfen.
00:45:35: von ich komme zu kurz.
00:45:38: Ich knüpfe dir entsprechend die SVP an.
00:45:41: Die Journalistin ist unglaublich vielfach nachgewiesen, dass sie mit faschistischer Kräfte zusammenarbeiten und ich glaube man muss einem Schweizer Ohr – auch das Schweizer-Ohr – zeigen.
00:45:53: Es ist nicht ein Einzeltskurt zu kommen sondern eine ganze Herzstruktur.
00:45:57: aber ich fühle mich auch etwas schieheilig wenn ich das sage weil es gibt so viele Bewegungen wo das schon so lange machen und schon so lang aufzeigen.
00:46:06: Das ganze Herzstrukturen sind nicht einfach einzelne Fälle, oder?
00:46:09: Ich glaube jetzt müssen wirklich diejenigen Linken an der Arbeit, die die meisten Privilegien geniessen, die am meisten Vorteil und Glaubwürdigkeit bekommen.
00:46:23: Und auch mal diese unbequemme Arbeit machen statt immer noch welches gefallen.
00:46:28: Ich kann es mir anders nicht vorstellen.
00:46:30: Also die, die beim Wenigsten wagen wenn sie unbequalm sind oder wenn wenigste riskieren.
00:46:35: Weil alles glaubt man.
00:46:36: Oder alles glaubte man mindestens mehr?
00:46:39: Ich habe letztens mit einer Kollegin über Hoffnung geredet und sie hat etwas sehr Schönes gesagt, dass wir sich wie
00:46:46: auf
00:46:47: Zukunft- und Hoffnungsvorstellungen einstellen müssen, die nicht sanitized sind.
00:46:52: Also keine so sterile Zukunftsvorstellung.
00:46:57: Wir haben irgendwie das Bild von Hoffnung und Zukunft mitbekommen, wo entweder alles ... oder nichts.
00:47:05: Es ist so Schlaraffenland, Gold von einem Boar ... Eigentlich Schweiz!
00:47:11: Und ja wir sind jetzt in der Welt.
00:47:13: Polikrisen diesdass wenn man in Zukunft schaut mit mir irgendwie trainieren das auch wenn Sachen nicht hundertprozentig gut sind wie er Hoffnung in sich tragen.
00:47:26: und ich habe wie so ein Gefühl dass so das ewig auf die Neutralität, sich bei ihnen auch bedeutet.
00:47:34: Man will sich wieder an das Boot dranhängen und hoffen, dass sie einen dann verschont und übersendet und dass man gleichzeitig den Richter ummachen
00:47:47: kann.".
00:47:47: Es
00:47:47: ist eine privilegierte Hoffnung.
00:47:49: Wir sind uns gewohnt, dass wir im Zweifelsfall knapp noch safe sind und alle anderen nicht.
00:47:59: Aber wir vielleicht schon.
00:48:01: Und das ist eine sehr privilegerte Version von Hoffnung!
00:48:05: Ich glaube, man muss nicht mal über Polikrisen reden, wenn es um die ambivalente Hoffnung geht, sondern wichtige Utopien für mich sind zum Beispiel ... Wie können wir Gemeinschaften haben?
00:48:15: Wichtige Utopien sind für mich... Ich habe so viele Formen von Familienleben in meinem zukünftigen Leben.
00:48:21: Ich werde noch so viele neue Freundschaften haben, ich werde mich wahrscheinlich noch mehrmals verlieben im Leben!
00:48:27: Ich werde geliebt werden von so vielen neuen und bisherigen Leuten Und es wird Konflikte geben und es wird Verlust geben.
00:48:33: Es gibt Missverständnisse gegeben und ich werde Leute verlieren, die mir am Herzen liegen.
00:48:37: Und ich muss das mitdenken Vorstellungen von Utopie und Hoffnung, um nicht komplett überrascht zu werden, wenn es eintritt.
00:48:46: Es wird eintreten und das heisst nicht, dass wir keinen Grund mehr haben als vorzustellen, dass man die Utopien auch microdosen in unserem eigenen Leben und auch sötten kann unter anderem weil es uns Energie gibt, Energie, die wir dringend brauchen, um uns mit den schlimmen Sachen dieser Welt auseinandersetzen und uns nicht einfach abwenden.
00:49:06: Weil abwende vom Schlimmen immer auch eine Ente-Solidarisierung ist.
00:49:11: Ich würde sagen, das ist ein sehr gutes Schlusswort.
00:49:16: Vielen lieben Dank, dass du zu uns in Podcast gekommen bist.
00:49:20: Wir schätzen das sehr und ich bin bis jetzt noch aufgeregt, dass ihr da bist!
00:49:26: Ich habe einen Auge, der sich brennt!
00:49:28: Danke für dieses Gespräch.
00:49:30: und willst du noch grüssen?
00:49:35: Ich grüsse alle, die mich kennen und alle, denen ich nicht kenne.
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